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Articon-Integralis: Gestiegene Umsätze, höherer Fehlbetrag

13.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der deutsch-britische IT-Sicherheitsspezialist Articon Integralis erwirtschaftete im dritten Quartal einen Umsatz von 54,5 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von neun Prozent gegenüber den Einnahmen im Vorjahreszeitraum (50,0 Millionen Euro). Wie das Unternehmen in der Ad-hoc-Meldung mitteilte, konnten dabei alle drei Geschäftsbereiche ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhen. Der Geschäftsbereich Allasso steuerte dabei 51 Prozent zu den Gesamteinnahmen bei. Integralis erzielte 47 Prozent während Activis die restlichen zwei Prozent beitrug, dabei aber laut Pflichtmitteilung mit 96 Prozent das stärkste Wachstum im Vergleich zu dem dritten Quartal 2000 verzeichnete.

Das Ebitda-Ergebnis vor außergewöhnlichen Kosten beläuft sich auf 100 000 Euro. Als Nettoergebnis weist der Sicherheitsspezialist jedoch einen Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro oder 33 Cent je Aktie aus. Vor einem Jahr lag das Minus noch bei 400 000 Euro oder 4 Cent pro Anteilschein. Das Unternehmen ist jedoch zuversichtlich die aktuell schwierige Marktlage zu überstehen und hält an den Umsatzzielen für das Gesamtjahr 2001 unverändert fest. Demzufolge hofft Articon-Integralis, bis Jahresende zwischen 215 und 230 Millionen Euro einzunehmen.