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ARM steigert Umsatz und Profit

24.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britische Chipdesigner ARM konnte trotz der derzeitigen Chipmarktflaute seinen Umsatz im zweiten Fiskalquartal auf umgerechnet 58,7 Millionen Euro steigern. Das sind 56 Prozent mehr als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Nettoprofit legte um rund 18,5 Prozent auf etwa 13,4 Millionen Euro zu. Der Vorsteuergewinn von 19,9 Millionen Euro übertraf die Erwartungen der Analysten, die von 17,9 Millionen Euro ausgegangen waren. Trotz allem blieb der Halbleiterexperte von der Konjunkturdelle nicht ganz verschont: Die laufenden Lizenzerlöse nahmen im Vergleich zum ersten Fiskalquartal 2001 um 18 Prozent auf 10,4 Millionen Euro ab. Aufgefangen wurde der Einbruch von den gestiegenen Einnahmen aus Erstlizenzen, die mit 30,1 Millionen Euro mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen.