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Ariba schreibt erstmals schwarze Zahlen

24.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ariba scheint nach der Metamorphose zum Anbieter von ESM-Software (Enterprise Spend Management) den Turnaround geschafft zu haben. Für sein Ende September abgeschlossenes viertes Quartal meldet das Unternehmen einen Nettogewinn von 7,4 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie und schrieb damit erstmals in der Firmengeschichte unterm Strich schwarze Zahlen. Im Vorjahresquartal meldete Ariba einen Fehlbetrag von 133 Millionen Dollar oder 51 Cent je Anteilschein.

Den Quartalsumsatz steigerte die im kalifornischen Sunnyvale ansässige Firma von 58,9 auf 59,1 Millionen Dollar, die Lizenzeinnahmen stiegen im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 23,6 Millionen Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr ergibt sich auf Basis von 236,7 Millionen Dollar Umsatz (davon 103,1 Millionen aus dem Lizenzgeschäft) ein Nettoverlust von 106,3 Millionen Dollar oder 40 Cent pro Aktie. Im Vorjahr hatte Ariba 229,8 Millionen Dollar erlöst und unterm Strich einen Fehlbetrag von 638,7 Millionen Dollar oder 2,47 Dollar je Anteilschein ausgewiesen. (tc)