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Applied Materials kann Umsatz und Ergebnis deutlich verbessern

18.08.2004

Der weltgrößte Chipausrüster Applied Materials setzte im dritten Geschäftsquartal 2004/05 (Ende: 1. August) seinen Erholungskurs fort: Wie das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, bekannt gab, drehte das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 36,8 Millionen auf plus 440,6 Millionen Dollar oder 26 Cent pro Aktie. Die Einnahmen kletterten gleichzeitig von 1,09 Milliarden auf 2,24 Milliarden Dollar. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Profit von 25 Cent pro Aktie bei 2,14 Milliarden Dollar Umsatz erwartet.

Die Chiphersteller tätigen weiterhin ihre strategischen Investitionen, erklärte Firmenchef Michael Splinter. Deshalb seien auch die Ergebnisse etwas höher ausgefallen als zu Quartalsbeginn erwartet. In laufenden vierten Fiskalquartal rechnet Applied Materials mit einem Umsatzplus von fünf Prozent gegenüber dem Berichtszeitraum, der Gewinn je Aktie soll zwischen 24 und 25 Cent liegen. Außerdem prognostiziert Finanzchef Joseph Bronson einen weiterhin steigenden Auftragseingang. Im abgelaufenen Quartal gingen Bestellungen in Höhe von 2,46 Milliarden Dollar ein, das entspricht einem sequenziellen Zuwachs um 11 Prozent. Ein Großteil der Aufträge stammt aus Taiwan, China und Südostasien. (mb)