Gewinn verdoppelt

Apples Erfolgswelle wird immer größer

21.04.2011
Apple ist einfach nicht zu stoppen: Die Kunden reißen dem Elektronikkonzern aus Kalifornien seine Kultgeräte förmlich aus den Händen.

Mac-Computer, iPad-Rechner und insbesondere das iPhone-Handy verkaufen sich blendend, und selbst der in die Jahre gekommene iPod-Musikspieler findet noch Millionen Fans. "Wir laufen auf Volldampf", sagte Firmengründer und Chef Steve Jobs am Mittwoch in einer Mitteilung.

Im zweiten Geschäftsquartal, das im März endete, stieg der Apple-Umsatz um sagenhafte 83 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar (17,0 Milliarden Euro). Der Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar auf unterm Strich 6,0 Milliarden Dollar. Niemals zuvor hat Apple zu dieser Jahreszeit derart stark abgeschnitten. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten bei weitem; der Kurs stieg nachbörslich um 4 Prozent.

Die Sorgen einiger Experten, das Erbeben in Japan könnte die Produktion lähmen, erwiesen sich als unbegründet. "Unsere Lieferkette steht", sagt der fürs Tagesgeschäft verantwortliche Manager Tim Cook in einer Telefonkonferenz. Er rechnet auch für die nahe Zukunft nur mit minimalen Auswirkungen der Katastrophe aufs Geschäft. "Unsere Zulieferer in Japan haben eine Widerstandsfähigkeit an den Tag gelegt, wie ich sie noch nicht gesehen habe."

So gelang es Apple, im abgelaufenen Quartal 18,7 Millionen iPhone-Handys unters Volk zu bringen - ein Plus von 113 Prozent. "Wir hatten Rekordverkäufe beim iPhone", sagte Finanzchef Peter Oppenheimer in der Telefonkonferenz. Um der Nachfrage Herr zu werden, hat sich Apple zusätzliche Fertigungskapazitäten gesichert. Die Kalifornier lassen ihre Produkte vor allem beim chinesischen Auftragsfertiger Foxconn herstellen.

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