IoT und iOS

Apple kooperiert mit GE

Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.
Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Apple geht eine weitere Zusammenarbeit im Business-Sektor ein. Ein mit GE entwickeltes SDK soll es Developern erleichtern, iOS-Apps für die Industrie zu schaffen.
GE und Apple: Kooperation für das Internet der Dinge
GE und Apple: Kooperation für das Internet der Dinge
Foto: Apple / GE

Ziel der Kooperation zwischen GE und Apple ist es, die Entwicklung von Industrieanwendungen für iPhone und iPad zu fördern, die auf den Daten und Analyse-Tools der IoT-Plattform Predix aufsetzen. Zu diesem Zweck soll ab dem 26. Oktober das Predix SDK für iOS zum Download freigegeben werden. Dieses ermöglicht Entwicklern die Erstellung von leistungsstarken nativen Apps, die die Analysemöglichkeiten von GE Predix voll ausschöpfen und mit der Stärke und einfachen Bedienbarkeit von iOS kombinieren, heißt es in der Pressemitteilung der beiden Firmen. Auf diese Weise erhielten Industrieunternehmen direkt vom iPhone oder iPad aus mehr Einblick und Transparenz über die Leistung ihres Equipments und ihrer Betriebsabläufe.

Durch eine Kooperation mit Apple sollen von GE Predix generierte Informationen (z.B. eines Windkraftrads) auf auf iOS-Geräten bereitgestellt werden.
Durch eine Kooperation mit Apple sollen von GE Predix generierte Informationen (z.B. eines Windkraftrads) auf auf iOS-Geräten bereitgestellt werden.
Foto: GE Digital

Als mögliches Beispiel wird eine Predix-App angeführt, die einem Mitarbeiter auf seinem iPhone über ein mögliches Problem mit Geräten, etwa einer Windkraftanlage informiert, und diesem ermöglicht, bei Inspektionen und Reparaturen mit Teams vor Ort zusammenzuarbeiten und sofort relevante Daten zu sammeln. Diese industriellen Anwendungen werden den Informationskreislauf schneller schließen, was letztendlich zu Kosteneinsparungen führt und ungeplante Ausfallzeiten minimiert, so Apple.

Digital Leaders Academy

In Zusammenarbeit mit Apple entwickelt GE außerdem Apps für sowohl den internen Gebrauch als auch für seine Kunden. Diese sollen den Mitarbeitern leistungsstarke Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Arbeitsplätze verbessern und die Abläufe effizienter gestalten können. So soll die im App Store verfügbare App "Asset Performance Management Cases (APM)" von GE Industrieunternehmen dabei helfen, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ihrer Maschinen zu erhöhen, die Wartungskosten zu reduzieren und betriebliche Risiken zu managen.

Im Rahmen der Partnerschaft wird GE außerdem iPhone und iPad zum internen Standard bei mobilen Endgeräten machen und auch den Mac als Option für seine mehr als 330.000 Mitarbeiter weltweit voranbringen. Apple wiederum wird bei Kunden und Entwicklern GE's Predix als die bevorzugte industrielle IoT-Analyse-Plattform bewerben.