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Apple hat einen neuen Generaljustiziar

13.11.2006
Seinen neuen Senior Vice President und General Counsel Donald Rosenberg hat der Mac-Hersteller bei der IBM abgeworben.

Rosenberg war bei Big Blue zuletzt (seit Januar) im gleichen Rang tätig; insgesamt hat er schon über 30 Jahre Karriere bei der IBM hinter sich und vertrat den Konzern in einer Reihe von Prozessen. „Wir sind begeistert, ein derart erfahrenen Profi in unserem Management-Team willkommen zu heißen“, erklärte Apple-Chef Steve Jobs. „Don hat ein breites Spektrum von Erfahrungen von Rechtsstreiten über Aktien und Intellectual Property bis hin zu Kartellrecht. Er wird bei Apple alle juristischen und Behördenangelegenheiten verantworten.“

Rosenbergs Amtsvorgängerin Nancy Heinen hatte Apple im Mai verlassen, kurz bevor die Firma aus Cupertino „Unregelmäßigkeiten“ bei der Verbuchung von Aktienoptionen in den Jahren 1997 bis 2001 ankündigte. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern immer noch an. Apple ist eine von mehr als 100 Firmen, die des so genannten Backdatings verdächtigt werden. Diese begünstigende Umdatierung von Optionszuteilungen ist an sich nicht illegal, wohl aber dann, wenn sie vor Anlegern verschwiegen wird. (tc)