Umwelt

Apple hält weiter am "grünen" iPhone fest

Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.
Bereits vor einem Jahr hat sich Apple das Ziel gesetzt, das iPhone nur aus recycelten Materialien herzustellen.
Das iPhone 5C von 2013 ist leider nur der Farbe nach grün.
Das iPhone 5C von 2013 ist leider nur der Farbe nach grün.
Foto: Apple

Apple hält an dem Ziel fest, künftige iPhones zu 100 Prozent aus recycelten Materialien zu bauen, bekräftigt Apples Vice President für Umwelt und soziale Initiativen Lisa Jackson in einem Interview mit News.com.au. "Wir sehen uns verpflichtet, für unsere Produkte zu 100 Prozent Recycling-Material oder erneuerbare Stoffe zu verwenden. Wir arbeiten wie verrückt daran." Apple sei nach Jacksons Erkenntnissen das einzige Unternehmen, das dieses Ziel verfolge und sich an die Umsetzung mache. Andere würden nur darüber reden, Elektronik zu recyclen, Apple greift auf die so gewonnenen Rohstoffe auch tatsächlich zurück.

Das Ziel liegt aber noch in weiter Ferne, merken Kritiker an. Noch lange muss Apple auf in Minen geschürfte Rohstoffe zurückgreifen, das Unternehmen achtet aber darauf, keine Materialien aus zweifelhaften Quellen zu beziehen und räumt seine Lieferkette auf. So verzichtet Apple etwa auf Kobalt, das in Minen im Kongo von Kinderarbeitern geschürft wird. (Macwelt)