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Apple entschädigt vergrätzte OS-X-Käufer mit älteren Macs

14.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Apple hat sich in einer US-Sammelklage darauf geeinigt, verärgerte Käufer seines neuen Betriebssystems "Mac OS X" zu entschädigen, die bestimmte Features auf ihren älteren Macs mit G3-Prozessor nicht nutzen konnten, obwohl der Hersteller dies zuvor zugesichert hatte. Dabei ging es unter anderem um die Wiedergabe von DVDs und optimierte Grafiktreiber für die in den betroffenen Modellen verbauten ATI-Grafikchips. Betroffene erhalten im Zuge der außergerichtlichen Einigung entweder den Kaufpreis von 129 Dollar zurück, wenn sie auf die Nutzung von OS X dauerhaft verzichten, oder einen Gutschein über 25 Dollar, der beim nächsten Kauf in Apples Online-Store oder per Telefon angerechnet wird.

Die Einigung enthält wie in solchen Fällen üblich keinerlei Schuldeingeständnis. Apple wollte damit vor allem weiter Prozesskosten vermeiden, wie ein Firmensprecher erklärte. Bis zu 350.000 Dollar werden ohnehin schon an die Kanzlei King & Ferlauto aus Los Angeles fällig, die den Class Action Suit angestrengt hatte. (tc)