Fachhaendler bleiben aussen vor

Apple bietet Performa-PCs ueber Direktvertrieb Privatkunden an

29.01.1993

Erstmals wendet sich Apple ueber Kaufhaeuser, PC-Shops und den Elektronik-Fachhandel an die Kunden. Der PC-Pionier lockt "private Anwender" mit dem Softwarepaket "Greatworks", einem Farbbildschirm und einer einfachen Version des Betriebssystems 7.1. In

Greatworks enthalten sind eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, eine Datenbank, ein Zeichen- und ein Kommunikationsprogramm. Fuer die einzelnen Aufgaben installiert Apple Lern- und Trainingsprogramme. Hilfe bei Ad-hoc-Problemen erhaelt der Kunde unter einem speziellen Telefondienst, der bis 20.00 Uhr Anrufe entgegennimmt. Bei der Hardware setzt Apple auf den bewaehrten 68030-Prozessor von Motorola und eine Grundausstattung mit serieller, paralleler und SCSI-Schnittstelle, einem Tonein- und Ausgang und einem 3,5-Zoll-Laufwerk. DOS- Disketten bereiten keine Probleme, weil Apple jeden Performa- Rechner mit dem Programm "PC Exchange" ausliefert. Unterschiedlich ist in den einzelnen Geraeten der Arbeitsspeicher, die Festplatte und die Grafikkarte. Der "Performa 600 CD" enthaelt darueber hinaus erstmals ein CD-Laufwerk von Sony, das die gaengigen Formate lesen kann, sowie Audio-CDs und die Photo-CD von Kodak. Fuer das Modell "Performa 400" sind etwa 2700 Mark zu bezahlen, fuer den staerksten Rechner "600 CD" 5000 Mark.