Apple-Akkus ärgern Europäische Kommission

Sascha Alexander ist seit vielen Jahren als Redakteur, Fachautor, Pressesprecher und Experte für Content-Strategien im Markt für Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics tätig. Stationen waren unter anderem das Marktforschungs- und Beratungshaus BARC, die "Computerwoche" sowie das von ihm gegründete Portal und Magazin für Finanzvorstände CFOWORLD. Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.

Die Europäische Kommission (EU) berät aktuell über einen Gesetzentwurf, wonach Elektronikhersteller die Akkus in ihren Geräten so einbauen müssen, dass sie sich von Endverbrauchern problemlos entfernen lassen. Allein das Öffnen der Gehäuserückseite oder das Lösen einiger Schrauben soll künftig genügen. Die EU-Kommission will mit dieser Verordnung nach eigenem Bekunden eine kontrollierte Entsorgung gebrauchter Akkus erleichtern und einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Tritt eine solche Verordnung in Kraft, wäre Apple gezwungen, das Design seiner Produkte "iPhone", "iPhone 3G" und "iPod" zu überarbeiten. Bisher müssen Nutzer die genannten Geräte einschicken, um sich vom Hersteller oder Partner gegen Gebühr die Batterie wechseln zu lassen. Für den Austausch an einer iPod-Batterie sind dann hierzulande mindestens 59 Euro plus Versand fällig.

Für Intensivnutzer ist dieses Verfahren inakzeptabel, weil sie keinen Ersatzakku einlegen und bei fehlender Steckdose nicht weiterarbeiten können. Im Web sind mittlerweile Akkus separat erhältlich. Ebenso finden sich inoffizielle Anleitungen für den iPod.(as)