Buchempfehlung

Appell zum digitalen Aufbruch

14.01.2021
Von 
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.
Wer sich schnell über den aktuellen Stand der Digitalisierung in Deutschland informieren will, dem sei das Buch „Werdet Weltmutführer“ empfohlen. Dessen Autor weiß, wovon er spricht.
"Werdet Weltmutführer" beschäftigt sich unter anderem mit digitalen Best - und Worst - Practices.
"Werdet Weltmutführer" beschäftigt sich unter anderem mit digitalen Best - und Worst - Practices.
Foto: SFIO CRACHO - shutterstock.com

Philipp Depiereux stammt aus einer Unternehmerfamilie, hat selbst einen Betrieb aufgebaut und außerdem viele andere Firmen in der digitalen Transformation begleitet. Das 432 Seiten starke Buch "Werdet Weltmutführer" steckt voller Beispiele von Unternehmen, die durch digitale Initiativen wieder wettbewerbsfähig wurden, aber auch von solchen, die scheiterten.

Digitaler Wandel braucht radikale Nutzerzentrierung

Depiereux wünscht sich mehr "Weltmutführer", die neu denken, Bewährtes hinterfragen und ihre Geschäftsmodelle anpassen. Digitaler Wandel gelinge nur, wenn die Deutschen Lean-Startup- und Design-Thinking-Methoden nutzten und eine "radikale Nutzerzentrierung" in den Vordergrund stellten. Depiereux will mit seinem Buch nicht anleiten, aber motivieren, mutig neue Wege zu gehen. Die vielen Beispiele helfen, eine Ahnung davon zu bekommen, wo Unternehmen ansetzen sollten, um endgültig in der digitalen Welt anzukommen.

Leser mit knappem Zeitbudget können nahezu überall in das modular aufgebaute Buch einsteigen. Die Beispiele sind kurz und anschaulich gehalten. Nahezu alle Themen, die Manager heute diskutieren, werden zumindest gestreift: Disruption, Gender Diversity, Minimal Viable Products, Startups, agile Methoden, Storytelling. "Werdet Weltmutführer" ist das ideale Buch, um sich zu motivieren, Ideen zu sammeln und in Diskussionen mitreden zu können. Mehr hat der Autor nicht gewollt.