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Antivirus-Anbieter profitieren von Melissa

15.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In der Woche nach dem stark beachteten Auftreten des E-Mail-Virus "Melissa" (CW Infonet berichtete) wurde nach Erhebungen von PC Data in den USA 67 Prozent mehr Antivirus-Software verkauft als zuvor. Alle großen Anbieter (Symantec, Network Associates, Trend Micro) hatten noch am Tag der Melissa-Entdeckung ein Gegengift parat, das sich aus dem Internet herunterladen ließ. Das wirft wieder einmal die Frage auf, ob die in regelmäßigen Abständen auftretenden Schädlinge nicht zumindest gelegentlich aus den Labors der vorgeblichen Antiviren-Companies entfleuchen...