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Angst vor Würmern steigerte Symantec-Umsätze

18.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Symantec wies im zweiten Geschäftsquartal (Ende: 28. September) einen Nettoverlust in Höhe von 11,8 Millionen Dollar oder 16 Cent pro Aktie aus. Ohne Abschreibungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Axent Technologies hätte Symantec im dritten Quartal einen Gewinn in Höhe von 42,3 Millionen Dollar oder 56 Cent je Anteil verbucht. Analysten der Wallstreet rechneten laut First Call/Thomson im Schnitt mit einem Profit von 43 Cent pro Aktie. Zum Vergleich: Im zweiten Fiskalquartal des Vorjahres erwirtschaftete die US-Company einen Gewinn von 47,9 Millionen Dollar, das entspricht 61 Cents pro Anteilschein. Der Umsatz stieg von 226,4 Millionen Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres auf 242,4 Millionen Dollar. Finanzchef Greg Myers begründete den siebenprozentigen Zuwachs der Einnahmen mit dem gestiegenen Wunsch nach Sicherheit vor

Computerwürmern wie Code Red, Sircam oder Nimda. So kletterte etwa der Umsatz aus dem Verkauf von Antivirensoftware an Unternehmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 51 Prozent. Im laufenden Vierteljahr hofft Symantec, einen um Abschreibungen bereinigten Gewinn zwischen 60 und 70 Cent pro Aktie zu erwirtschaften. Die Einnahmen sollen zwischen 260 Millionen und 270 Millionen Dollar liegen.