MSA plant die Entwicklung neuer Java Standards für Handys

25.11.2005
Sun schuf mit seiner Java-Plattform vor über 10 Jahren eine existenzielle Technologie für hunderte Anwendungsgebiete und heterogene Hardwareumgebungen. Den größten Erfolg feiert Java vor allem in zwei Bereichen: Serverapplikationen und mobilen Anwendungen, insbesondere Spielen. Da sich die Hardware-Plattformen der Handys aber nach wie vor noch zu stark voneinander unterscheiden und ein gutes Dutzend wichtige "Specification Requests" die einheitliche Entwicklung von Applikationen erschweren, arbeiten Nokia und Vodafone im Rahmen ihrer Mobile Service Architecture-Initiative MSA daran, die verschiedenen in der mobilen Java-Spezifikation MIDP genutzten APIs möglichst zu reduzieren...

Sun schuf mit seiner Java-Plattform vor über 10 Jahren eine existenzielle Technologie für hunderte Anwendungsgebiete und heterogene Hardwareumgebungen. Den größten Erfolg feiert Java vor allem in zwei Bereichen: Serverapplikationen und mobilen Anwendungen, insbesondere Spielen. Da sich die Hardware-Plattformen der Handys aber nach wie vor noch zu stark voneinander unterscheiden und ein gutes Dutzend wichtige "Specification Requests" die einheitliche Entwicklung von Applikationen erschweren, arbeiten Nokia und Vodafone im Rahmen ihrer Mobile Service Architecture-Initiative MSA daran, die verschiedenen in der mobilen Java-Spezifikation MIDP genutzten APIs möglichst zu reduzieren.

Zusammen mit anderen Unternehmen wollen die beiden Marktführer im Rahmen des von Sun autorisierten und international anerkannten Java Community Process einen erneuten Anlauf nehmen, um Standards für die Micro-Edition der beliebten Plattform bzw. die in der Industrie genutzte Plattform JTWI (Java Technology for the Wireless Industry) durchzusetzen. Dadurch sollen sich auch Entwicklungsprozesse vereinfachen und eine leichtere Interaktion zwischen Mobiltelefonen ermöglicht werden.

Im Rahmen der JSRs 248 für Handys und 249 für Handhelds sollen die Bemühungen, einheitliche APIs für mittlerweile elementare Telefon- und Service-Features zusammengefasst werden. In der ersten Hälfte des nächsten Jahres sollen die Früchte des JSR 248 erstmals umgesetzt werden, was unter anderem neue Versionen von bestehenden JSR-APIs bedeuten könnte.

Die Analysten des Marktforschungsunternehmens Ovum schätzen, dass im September 2005 weltweit nahezu 500 Millionen Mobiltelefone im Umlauf sind, die Java unterstützen - alleine Nokia hat mittlerweile 120 Millionen Java-fähige Handys verkauft. Es wird zudem prognostiziert, dass die Entwickler von Java-Applikation in diesem Jahr rund 340 Millionen Euro umsetzen werden.

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