Handy-Kosten

Frauen sind die größeren Sparfüchse

09.09.2010 von Buxton Ima
Anzeige  Die Deutschen haben ihre Mobilfunkkosten fest im Blick. Kaum ein Handy-Nutzer gibt monatlich mehr als 100 Euro aus. Dabei sitzt bei den Männern das Geld lockerer.

Die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse steigt weltweit zwar rasant an. Bis Ende 2010 sollen nach Berechnungen des Branchen-Verbandes BITKOM mehr als 5 Milliarden Handy-Verträge existieren. Doch einen Boom der mobilen Telefonie scheint die wachsende Verbreitung von Mobilfunkgeräten zumindest in Deutschland nicht auszulösen. 55 Prozent der deutschen Handynutzer geben nach eigenen Angaben monatlich weniger als 20 Euro für Gespräche von unterwegs aus. 89 Prozent halten ihre monatlichen Kosten für Smartphone und Co. unterhalb der 50-Euro-Grenze. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Mobilfunk-Händlers The Phone House (TPH) in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Innofact unter 981 Handynutzern ab 14 Jahren.

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Danach kommen gerade einmal sieben Prozent der Deutschen auf einen monatlichen Betrag von 50 bis 100 Euro für die Nutzung ihres Mobilfunkgerätes. Und nur eine absolute Minderheit von einem Prozent der Befragten lässt sich das mobile Telefonieren monatlich mehr als 100 Euro kosten. Die meisten Handy-Nutzer steuern ihre Ausgaben für die mobile Telefonie offenbar bewusst und haben die Kosten genau im Blick: Nur 4 Prozent der Befragten erklärten, die monatlichen Kosten nicht genau zu kennen.

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Männer zeigen sich beim mobilen Telefonieren freizügiger als Frauen. Ab einem Betrag von 20 Euro und mehr an monatlichen Ausgaben sind die Kunden männlichen Geschlechts mit 45 Prozent aller männlichen Befragten in der Überzahl. Nur 38,3 Prozent der befragten Frauen erhält eine monatliche Handy-Rechnung in dieser Höhe und 59,6 Prozent von ihnen berappt sogar weniger als 20 Euro pro Monat (49,2 Prozent der befragten Männer). Die Herren der Schöpfung lassen sich bei der mobilen Telefonie überdies mehr treiben: 5,6 der männlichen Befragten wissen nicht genau, wie hoch ihre Handy-Rechnung ist, hingegen sind sich nur 2,1 Prozent der Frauen in dieser Frage unsicher.