Digital Leader Award 2016 – adidas Group

Digitales Arbeitsplatzkonzept bei der adidas Group

31.07.2016 von Yvonne Göpfert und Karen Funk
Mit komplett mobilen und kabellosen Arbeitsplätzen will die adidas Group mit ihrem Konzept „MyArena“ die Kreativität der Mitarbeiter fördern.

"Ein kreatives Klima schaffen, einen Unterschied machen". Das ist einer der Grundpfeiler der Personalstrategie bei der adidas Group. Und diese Säule ist es auch, die einen wesentlichen Impact auf die wirtschaftliche Zukunft und das Innovationsmanagement im Konzern haben soll - indem sie die Mitarbeiter bestmöglich unterstützt, digital und mobil zu arbeiten und die interne IT-Strategie aktiv zu gestalten.

Mit seinem Projekt "MyArena" stellt sich die adidas Group der Jury des Digital Leader Award.
Foto: adidas

Das Projekt "MyArena" im Pitch Building am Stammsitz in Herzogenaurach ist der erste Schritt dahin, Mitarbeiter mit einem optimal auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Arbeitsplatz auszustatten. Möglich wurde das durch eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen HR, Global Workplaces und Global-IT. Letzterer Bereich kümmerte sich dabei federführend um die digitale Transformation und führte neue Technologien und Konzepte ein, die zusammen mit der physischen Komponente des Gebäudes das neue Arbeitsplatzkonzept prägen. Es soll dabei den verschiedenen Aufgabenfeldern der Mitarbeiter gerecht werden und den Rahmen für das optimale Arbeitsergebnis schaffen.

Mit diesem Konzept sollen klassische hierarchische Silos einer großen Organisation überwunden und ein Umfeld geschaffen werden, das durch Interaktion, Innovation und Kreativität besticht- digitale Technologien fungieren hier als Vehikel und Enabler. Mit dem Projekt "Future workplace: MyArena at PITCH building" ist die adidas Group im Rennen um den Digital Leader Award 2016 in der Kategorie Spark Collaboration.

Projekt-Steckbrief

Die Digitalisierungsstory

Die Hauptherausforderung für den Bewerber adidas Group bestand darin, eine echte mobile Erfahrung in traditionell ausgestatteten Büros mit Festnetztelefon und zimmergebundenen Videokonferenzsystemen zu schaffen. Die gesamte Infrastruktur wurde durch ein nutzerzentriertes Set mobiler Lösungen ersetzt - mit WLAN als kabellosem Verbindungsglied. Das erforderte aufgrund der Gesamtkomplexität den Aufbau einer Reihe neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten innerhalb der IT-Organisation. Doch auch Architekten, Designer und Experten im Change Management waren für die Umsetzung gefragt.

Die Sieger des Digital Leader Award 2016
Die Sieger und Platzierten des Digital Leader Award
Aus 93 mach 18: So in etwa lässt sich das Bewertungsverfahren für den Digital Leader Award zusammenfassen. Am Ende stehen damit die Sieger des Wettbewerbs fest. In dieser Bildergalerie finden Sie alle Platzierten und Preisträger, die sich auf der großen Award-Gala in Berlin ihre verdienten Preise abholen konnten.
Kategorie Invent Markets
Los ging es auf der Award-Gala mit der Kategorie Invent Markets: Hier traten Novum, Truffls und Zeppelin an.
3. Platz: Zeppelin
Der dritte Platz in dieser Kategorie geht an Zeppelin und das Projekt „(Gründung der) Klickrent GmbH“. Europas erster digitaler Mietmarkt für Baumaschinen, Klickrent, hat den offline geprägten Mietprozess in der Baubranche revolutioniert. Das Portal eröffnet dabei neue Kundenpotenziale und weitere Geschäftszweige. Glückwunsch!
2. Platz: Truffls
Die Silbermedaille geht an Truffls. Mit dem gleichnamigen App-Projekt gelingt es dem Startup, den Recruiting-Markt ins mobile Zeitalter zu heben. Mit 15 Mio. Jobinteraktionen binnen weniger als einem Jahr scheint das zu gelingen. Auch hier: Glückwunsch!
Gewinner: Novum
Der Gewinner in der Kategorie Invent Markets heißt Novum. Mit der Novum Cloud Plattform und den „V’ger Sky“-Anwendungen finden Versicherer in Zukunft einen flexiblen Cloud Dienst für ihre Versicherungsangebote und ihre Bestandsverwaltung. Die Jury sagt zu dem Projekt: „Beeindruckende und überzeugende eigene Lösung für den Vertrieb von Versicherungsleistungen über die Cloud.“ Herzlichen Glückwünsch!
Kategorie Digitze Society
Weiter geht es mit der Kategorie Digitize Society. Hier prämiert die Jury Transformationsprojekte im öffentlichen Raum, die Infrastrukturen verbessern und Bürgern durch Digitalisierung Mehrwerte bringen. Mit Sm!ght, dem Uniklinikum Hamburg Eppendorf (mit pmOne) und der Wissenschaftsstadt Darmstadt (mit [ui!] the urban institute) treten drei grundverschiedene Bewerber an, um den Award in der Kategorie Digitize Society zu erringen.
Platz 3: Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf mit pmOne
Den Bronzerang sichert sich das spannende Projekt "Immunprofiling-Plattform“ des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf, das gemeinsam mit pmOne realisiert wurde. Hier wird mittels einer auf Azure aufbauenden Cloud-Plattform die Genomsequenzierung immens vereinfacht und beschleunigt. Glückwunsch zum dritten Platz nach Hamburg!
Platz 2: Wissenschaftsstadt Darmstadt mit [ui!] the urban institute
Den zweiten Platz sichert sich das Verkehrsdatenprojekt der Stadt Darmstadt, welches gemeinsam mit the urban institute umgesetzt wurde. Ziel des Projekts ist es, die als Open Data vorhandenen Verkehrsdaten der Stadt Darmstadt so aufzubereiten, dass sie zur Darstellung der aktuellen Verkehrslage und somit zur besseren Verkehrsplanung und Steuerung genutzt werden können. Die verschiedensten Verkehrsinformationen werden durch Sensoren an Ampelanlagen gesammelt. Herzlichen Glückwunsch!
Gewinner: EnBW/ Sm!ght
Den Sieg in der Kategorie Digitize Society sichert sich eines der am besten bewerteten Projekte des Wettbewerbs – Sm!ght, die „intelligente“ Straßenlaterne. Die neuen Laternen bieten alle Komponenten für eine moderne, smarte Stadt: Sicherheit für die Bürger durch einen Notrufknopf, Aufbau einer WLAN-Infrastruktur für Bürger und Handel, Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie Sensoren für die Umwelt, Verkehrsflusssteuerung entlang von Lärm- und CO2-Werten. Weiter sollen die neuen Lampen die Verkehrssicherheit durch Stauerkennung erhöhen, freie Parkplätze anzeigen und vieles mehr. Für die Jury ist Sm!ght eine „innovative und kundenorentierte Lösung zu einem bestehenden Element öffentlicher Infrastruktur. Die Technologie ist zwar nicht neu, wird aber neu genutzt und verzahnt. Das Digital Mindset ist in der DNA des Projekts verankert.“ Glückwunsch zum Sieg an Sm!ght!
Kategorie Empower People
Next up: Empower People. Diese Kategorie adressiert Transformationsprojekte, die die Personalentwicklung im digitalen Zeitalter vorantreiben. Das Rennen machten hier die DB Systel, Harman International und Kuka.
Platz 3: Harman International
Den dritten Platz erreicht Harman. Das Projekt „Sherlock“ ist kein klassisches Tool, sondern aufgrund seiner umfassenden und integrativen Arbeitsweise vielmehr ein virtueller Kollege, der im Team mit den Harman-Spezialisten arbeitet und dessen Fähigkeiten kontinuierlich erweitert werden. Die Lösung vereinfacht den Zugang zu Informationen und hilft Managern und Entwicklern gleichermaßen, die Machbarkeit von Markt- und Technologieberichten qualitativ besser zu beurteilen. Dies führt, durch die fundierte Investitionsentscheidung in zukunftsträchtige Technologien, zu einer effizienteren Ressourcenallokation. Gratulation!
Platz 2: DB Systel
Mit Skydeck will DB Systel, der interne ICT-Partner der Deutschen Bahn AG, es möglich machen, dass jeder der 350.000 Mitarbeiter im DB-Konzern für innovative Ideen im Kontext der digitalen Transformation unkompliziert eine Anlaufstelle findet - ohne sich über Prozesse, Bürokratie oder Hierarchien Gedanken zu machen. Damit schafft DB Systel den Sprung auf Platz 2 – auch dazu herzlichen Glückwunsch!
Gewinner: KUKA
Der Gewinner in der Kategorie Empower People heißt Kuka! Die moderne Wissensdatenbank „Xpert@work 3.0“ unterstützt die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit: "Xpert@work 3.0" ist eine digitale, webbasierte, mobile Wissensdatenbank für die technischen Informationen und Dokumentationen von Kuka-Produkten und komplexen Prozessen - zugeschnitten auf den spezifischen Informationsbedarf verschiedener Zielgruppen. Für die Jury ein „sehr schönes Knowledge-Management-Projekt“. Gratulation nach Augsburg!
Kategorie Spark Collaboration
Spark Collaboration: In dieser Kategorie sollte der Name Programm sein. Die Bewerber Adidas, Heidelberger Druckmaschinen und Würth haben mit ihren jeweiligen Projekten genau das getan: Die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter durch digitale Initiativen zu verbessern.
Platz 3: Würth
Den dritten Platz erreicht Würth mit dem Projekt „1PLUS“. Dem Bewerber ist es gelungen, mit seiner App-Lösung den Verkaufsprozess seiner Außendienst-Mitarbeiter von Grund auf zu transformieren. Durch den Wegfall des klassischen gedruckten Produktkatalogs werden Produkte jetzt anders verkauft, da Außendienstmitarbeiter ihren Fokus weg von Einzelprodukt-Abfragen hin zu Anwendungen und Produktketten verlagern können. Glückwunsch!
Platz 2: Adidas
Der zweite Platz geht an Adidas. Der Sportartikel-Riese aus dem fränkischen Herzogenaurach hat mit seinem Projekt „MyArena“ architektonisch und technologisch ein modernes Arbeitsumfeld für seine Mitarbeiter geschaffen. Auch hier: Herzlichen Glückwunsch!
Gewinner: Heidelberger Druckmaschinen
Der Sieger in der Kategorie Spark Collaboration heißt Heidelberger Druckmaschinen. Mit dem Projekt „View2Connect“ werden auf Basis von 2D-/3D-Produktdaten eine intuitive und nachhaltige Kollaborationsplattform aufgebaut und so zur digitalen Durchgängigkeit in der PLM-Prozesskette bei der Heidelberger Druckmaschinen AG beigetragen. Für die Jury ein „klarer Innovations- und Entrepreneurship-Ansatz mit guter Verbindung bestehender Technologien (CAD, PLM) und neuen Cloud- und AR-Technologien“. Herzlichen Glückwunsch!
Kategorie Shape Experience
Weiter geht es mit Shape Experience. Hier geht es um Projekte, die auf Produktebene durch digitale Ergänzungen neue Kundenerlebnisse schaffen. Mit Claas, DPD und Kärcher sind gleich drei außergewöhnliche Projekte im Rennen.
Platz 3: Claas
Der dritte Rang geht an Claas mit dem Projekt „Claas Connect“. Claas Landmaschinen setzt damit auf ein umfassendes Online-Portal, das dem Kunden bei Neukauf, Funktionsfreischaltung und in Wartungsfragen weiterhilft. Glückwunsch!
Platz 2: DPD
Platz Zwei holt sich das Projekt „Die DPD-App“ des gleichnamigen Versand- und Logistikdienstleisters. Mit dieser App konnte der Paketversender DPD sein Service-Niveau auf eine neue Ebene heben – damit Pakete schon beim 1. Versuch bequem ankommen. Glückwunsch zu Silber in der Kategorie!
Gewinner: Kärcher
Der Sieg in der Kategorie Shape Experience geht an Kärcher mit dem Projekt „Kärcher Fleet Management“. "Kärcher Fleet" wurde entwickelt, um professionellen Gebäudereinigern einen besseren Service zu bieten und das Kundenerlebnis nachhaltig mittels eines innovativen Frontends zu verbessern. Zielsetzung war es, Mehrkosten durch Geräteausfälle oder Nacharbeiten zu vermeiden. Das System erlaubt deshalb die Organisation von Maschinenparks via GPS und Mobilfunk - so können jederzeit Daten von Reinigungsgeräten wie Scheuersaug- oder Kehrmaschinen abgerufen werden. Dem jeweiligen Verantwortungsbereich werden wesentliche Daten auf einem benutzerfreundlichen Portal bereitgestellt. Für die Jury ist der „kulturelle Anspruch gut beschrieben, Technologie und Architektur top umgesetzt“. Herzlichen Glückwunsch!
Kategorie Create Impact
Die Kategorie Create Imapct adressiert die große strategische Ebene der digitalen Transformation. Mit den Bewerbern Coca-Cola, Heidelberger Druckmaschinen und Rehau haben es drei herausragende strategische Transformationsprojekte auf die Bühne des Digital Leader Award geschafft.
Platz 3: Rehau
Den dritten Platz erreicht der Polymerspezialist Rehau mit seinem Projekt „RAU-INVENTORY“. "RAU-INVENTORY" bezeichnet ein Zusammenspiel verschiedenster Komponenten zu einer integrativen Lösung. Entscheidend hierfür ist die Kombination bereits etablierter Lösungen und Software-Tools sowie neuer Technologien und Entwicklungen zu einem funktionierenden Ganzen. Dabei bringt "RAU-INVENTORY" gezielt Zukunftstechnologien wie Smart Glasses und mobile Applications zum Einsatz. Im Fokus des Projektes "RAU-INVENTORY" stand zunächst der interne Know-how-Aufbau rund um Zukunftstechnologien, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und darüber hinaus seine Vorreiterreiterrolle als Innovationstreiber im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen. Glückwunsch!
Platz 2: Coca-Cola
Den zweiten Platz konnte sich Coca-Cola mit dem Projekt „Connecting-the-dots“ sichern. Mit dem ganzheitlichen digitalen Transformationsprogramm "Connecting-the-Dots" hat man sich im Hause Coca-Cola auf die digitale Zukunft vorbereitet. Sämtliche Geschäftsprozesse im Kundenkontakt wurden digitalisiert und mit Hilfe neuer Technologien völlig umgekrempelt und neu gestaltet. So hat Coca-Cola auch die Kommunikationswege und -medien neu definiert und aufgesetzt sowie mobile Data Exploitation & Analytics Plattformen für die gesamte Organisation implementiert. Im Fokus stehen dabei drei Säulen: 100 Prozent Mobile, 100 Prozent Cloud/SaaS und 100 Prozent Social. Glückwunsch!
Gewinner: Heidelberger Druckmaschinen
Und der Gewinner ist: Heidelberger Druckmaschinen, dieses Mal mit dem Projekt „Heidelberg Assistant“. Der Heidelberg Assistant zeigt, wie das künftige Informations- und Serviceportal für Heidelberg-Kunden basierend auf der Heidelberg Cloud aussehen wird. Anwender können über ihren PC, ihr Smartphone oder Tablet auf ihn zugreifen . Für den Vertrieb ergeben sich zahlreiche digitale Vorteile: Heidelberg kann sämtliche Produkt- und Service-Angebote über den "HD Assistant" an alle Kunden bereitstellen und gezielte Segment-Vermarktung von maschinenspezifischen Angeboten betreiben. Der "HD Assistant" eröffnet zudem Cross-Selling-Potentiale durch einen individuellen 360-Grad-Blick auf den Kunden. Zudem kann man dem Kunden nun Beratungsprodukte zur Druckperformance anbieten und entsprechende Verbesserungsangebote machen, oder ein individuelles Benchmarking gegen die Druckmaschinen anderer Marktteilnehmer laufen lassen. Die Jury sagt über das Projekt, dass der Machine- und Cloud-Ansatz sehr gut gelungen sei und auch bei der Weiterentwicklung gemeinsam mit Pilotkunden die Umsetzung in Technologie gut umgesetzt werden konnte. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis!
Sonderpreis Innovation
Kommen wir nun zu den Sonderpreisen. Den Anfang macht der Sonderpreis „Innovation“. Er belohnt besondere neue Geschäftsideen oder Ansätze, die im Zuge des Digitalisierungsprozesses entstanden sind.
Gewinner Sonderpreis "Innovation": ING DiBa
Der Preis geht an ING DiBa mit dem Projekt „Digitale Kundenkommunikation in Echtzeit“! ING DiBa hat eine Big-Data-Lösung ausgerollt, die Service- und Vertriebsbotschaften passend und in Echtzeit an die Kunden ausliefert. Statt wie bisher meist wirkungslose Postaussendungen vorzunehmen, wird nun maßgeschneidert und in Echtzeit mit den Kunden interagiert. Gleichzeitig werden vorhandene Einsparpotentiale genutzt und die Zufriedenheit der Kunden gesteigert. Besonders innovativ ist der Echtzeitaspekt, der durch eine gelungene Kombination aus Big-Data-Lösungen echte Mehrwerte auf Kundenseite schafft. Glückwunsch!
Sonderpreis Disruption
Der Sonderpreis „Disruption“ belohnt den besonderen Mut, althergebrachte Strukturen, Abläufe oder Hierarchien in Frage zu stellen oder zu durchbrechen.
Gewinner Sonderpreis "Disruption": MSC
Der Preis geht an MSC Germany mit dem Projekt „Cloud BL“. MSC hat mit dem Konnossement (im internen Sprech als „Bill of Lading“, kurz BL, bezeichnet) ein zentrales Dokument der Frachtschifffahrt (das gleichzeitig auch noch Wertpapiercharakter besitzt) radikal transformiert. Der Kernaspekt: Entwicklung, Rollout und weltweite Etablierung (bei Häfen, Entladern etc.) eines cloudbasierten BL als disruptive Transformation eines Kernprozesses der Frachtschifffahrt. Frachtkunden werden durch die umgesetzten Collaboration-Features zu Prozess- und Daten-Ownern. Besonders disruptiv: MSC greift damit in einen tradierten und bisher zu großen Teilen manuellen Prozess der Entlade-Partner an den Häfen ein. Glückwunsch!
Danksagung
Allen Gewinnern und Platzierten nochmals herzliche Glückwünsche und bis zum Digital Leader Award 2017!

Konkret hat der Bewerber im Pitch-Gebäude die traditionelle Arbeitsweise komplett neu geformt: es gibt keine Einzelbüros, keine festen Schreibtische, Telefone und keine Kabel mehr und nur begrenzt Papier. Das neue Gebäude bietet mehr als 150 verschiedene Arbeitsplatzkonzepte, egal ob einzeln oder in Teams, lokal oder virtuell. Jedes Konzept findet sich in bestimmten Räumen mit unterschiedlichen Konfigurationen wieder: Es gibt Bereiche für konzentriertes Arbeiten, individuelle "Telefonboxen" für private Gespräche, Möbel für kleinere Meetings, Spielbereiche, Ruhebereiche sowie mehrere Möbel und Layouts für unterschiedliche Zwecke. Von den fast 40 Meetingräumen sind nur ein paar wenige buchbar, der Rest der Zimmer ist immer offen und zugänglich für alle. Über eine mobile App haben die adidas Group-Mitarbeiter Zugriff auf die Raumbelegung und -Verfügbarkeit. Organisationshierarchien werden bewusst gebrochen und vereinfacht, um eine kommunikative und kollaborative Umgebung zu fördern.

Die Umsetzung

Von Seiten der konkreten Umsetzung galt es viele Faktoren zu berücksichtigen: die Zahl der Mitarbeiter und Geräte im Gebäude, die unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen, das Spannungsfeld Echtzeit-Anwendungen versus normale Anwendungen etc. Die größte Herausforderung bestand jedoch darin, die drahtlose Infrastruktur als Grundlage der Konnektivität für das gesamte Gebäude aufzubauen. Dabei waren die Anforderungen der adidas Group-Mitarbeiter in Bezug auf Verfügbarkeit, Stabilität, Kapazität und Leistung sprichwörtlich sportlich. Da im Pitch-Building neueste Technik sowie professionelle Implementierungstechniken zum Einsatz kommen, konnte dieser zentrale Aspekt der digitalen Infrastruktur im Gebäude adressiert werden.

Durch ausgewählte externe Partnerschaften (das Gros der Aufgaben wurde durch interne Ressourcen abgedeckt) kann man von Seiten des Sportartikelherstellers zudem schnell auf sich verändernde Anforderungen des Nutzerverhaltens reagieren. Zusätzlich wurde die virtuelle Zusammenarbeit für technische Teams etabliert, um end-to-end das Anforderungsmanagement im Blick zu behalten. So bekommen die Mitarbeiter im Pitch-Gebäude Technologien an die Hand, die unabhängig vom physischen Standort funktionieren. Damit sind die Mitarbeiter flexibler und können Aufgaben schneller erledigen.

Der Business-Nutzen

Auch wenn die an den Going-live angeschlossene Evaluierungsphase noch nicht abgeschlossen ist, konnte die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht werden. Das zeigen interne Befragungen betroffener Mitarbeiter hinsichtlich der Punkte Zufriedenheit, Produktivität, Arbeitskultur, IT-Lösungen und persönliches Wohlbefinden. In persönlichen Interviews geben 84 Prozent der Befragten dem MyArena-Konzept eine gute Note. Eine klassische RoI-Betrachtung fand aufgrund des Zuschnitts des Projekts und seines Fokus auf eine Steigerung der Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit nicht statt. Derzeit analysiert der Bewerber aber die Kostenstruktur des Projekts, um für einen möglichen Rollout auf andere adidas Group-Standorte weltweit Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala
Digital Leader Award: Bilder von der Award-Gala