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AMD warnt vor niedrigeren Erlösen

05.10.2004

Der US-Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices (AMD) rechnet im abgelaufenen dritten Quartal 2004 mit niedrigeren Einnahmen als angekündigt. Das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien, hatte bislang einen leichten Anstieg gegenüber den 1,26 Milliarden Dollar Umsatz im vorangegangenen zweiten Quartal in Aussicht gestellt. Wie AMD nun bekannt gab, werden die Erlöse wegen des schwächeren Flash-Memory-Geschäfts voraussichtlich niedriger ausfallen.

Im Geschäftsfeld Mikroprozessoren habe AMD dagegen nicht zuletzt dank der starken Nachfrage nach dem neuen AMD64-Prozessor deutlich höhere Umsätze erwirtschaftet als erwartet, erklärte Finanzchef Robert Rivet. Dies werde zu einem höheren Nettoprofit als die 32 Millionen Dollar oder neun Cent pro Aktie im Vorquartal führen. Auch die Bruttogewinnmarge soll sich gegenüber dem zweiten Quartal 2004 leicht verbessern.

Analysten hatten laut Umfrage von Thomson First Call bislang mit Einnahmen von 1,34 Milliarden Dollar und mit einem Nettogewinn von 14 Cent je Anteil gerechnet. Detaillierte Ergebnisse wird der Intel-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorlegen. (mb)