"Spot Instances"

Amazon versteigert jetzt EC2-Instanzen

14.12.2009
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Bei Amazon Web Services (AWS) kann man Rechenleistung in der Cloud jetzt auch im Auktionsmodell ersteigern.
Eine Spot Instance ist über die AWS-Management-Konsole leicht "beantragt".
Eine Spot Instance ist über die AWS-Management-Konsole leicht "beantragt".

Dieses neue Modell nennt sich "Spot Instances" - man teilt Amazon.com mit, was für eine EC2-Instanz genau man gern hätte und was man dafür zu zahlen bereit wäre. Der Cloud-Anbieter ermittelt aus Angebot und Nachfrage dann einen Spot-Preis und schaltet die Maschinen ein, deren Gebot auf oder über diesem liegt - und deaktiviert jene, die darunter fallen.

Das Konzept adressiert primär Anwender, die nicht zeitkritische Computing-Aufgaben in der Cloud erledigen und dabei Geld sparen wollen - die Ankündigung im AWS-Blog erläutert dies am Beispiel der Protein Engineering Group von Pfizer.

Interessenten können die historische Entwicklung der EC2-Spot-Preise über die API oder die AWS-Management-Konsole verfolgen und anhand dessen ihre Gebotsstrategie entwickeln.

Spot-Instanzen werden von der EC2-API, den EC2-Kommandozeilen-Tools sowie der AWS-Management-Konsole unterstützt. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, dem sei der Beitrag "Expandig the Cloud - Amazon EC2 Spot Instances" von Amazon-CTO Werner Vogels empfohlen.