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Alternativer Browser für die Mac-Gemeinde

16.04.1999
iCab nutzt das Internet für Vertrieb und Support

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit iCab ist eine kleine deutsche Company angetreten, den Browser-Markt für die Macintosh-Plattform aufzumischen. Die Firma, die im Prinzip nur aus dem Programmierer Alexander Clauss und dem für Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Geschäftsführer Oliver Joppich besteht, bietet mit ihrem gleichnamigen Browser eine interessante Alternative zu den funktionsüberladenen Internet-Clients von Microsoft und Netscape. "iCab", das "Taxi fürs Internet", unterstützt alle gängigen Web-Standards und greift für die Java-Funktionen auf die Macintosh Runtime for Java (MRJ) zurück, die Apple bereits in sein Betriebssystem integriert hat. Der Browser kommt mit wenig Platten- und Arbeitsspeicher aus und läuft dazu auch auf den "68K"-Prozessoren älterer Macs. Er kann in einer deutsch- und englischsprachigen Vorschauversion (letztere wurde binnen drei Wochen nach

Erscheinen mehr als 50 000mal angefordert) kostenlos aus dem Internet bezogen werden. Die endgültige Version, die in den kommenden Monaten erscheinen und dann auch Javascript unterstützen soll, wird knapp 50 Mark kosten. Eine kostenlose "Light"-Version soll es weiterhin geben.