Mozilla Browser

Alte NPAPI-Plug-ins in Firefox weiterhin nutzen

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Firefox hat seine Unterstützung für Plug-ins, die noch die NPAPI-Schnittstelle verwenden, ab Version 52 eingestellt. Nun übernehmen Web-APIs die Funktion der alten Plug-ins. Doch einige Website-Betreiber haben auf diese Entwicklung noch nicht reagiert, sodass sich deren Inhalte nicht mehr korrekt anzeigen lassen.

Installierte Plug-ins in Firefox prüfen

Wenn Sie im Extras-Menü von Firefox Add-ons / Plugins aufrufen, sind die Einträge etwa für Java, Silverlight und den Adobe Acrobat Reader verschwunden. Flash und einige spezielle Erweiterungen, wie der OpenH264-Videocodec, bilden die Ausnahmen.

Alte Firefox-Plug-ins aktivieren

Wenn Sie auf die Unterstützung der alten Plug-ins angewiesen sind, können Sie sie dennoch nutzen. Dazu rufen Sie in der Firefox-Adresszeile about:config auf und bestätigen die Nachfrage des Browsers. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle außerhalb des Suchfelds. Im angezeigten Kontextmenü wählen Sie Neu / Boolean. Als Eigenschaftsnamen tragen Sie plugin.load_flash_only ein und wählen als Wert false. Den Tab mit den Konfigurationseinstellungen können Sie jetzt schließen.

Alte Firefox-Plug-ins prüfen

Wenn Sie anschließend Extras / Add-ons / Plugins aufrufen, stehen die installierten, aber von Firefox standardmäßig nicht mehr unterstützten Erweiterungen wieder zur Verfügung. Um zu sehen, ob die alten Plug-ins wieder funktionieren, öffnen Sie eine Website mit entsprechenden Inhalten, zum Beispiel die Microsoft-Seite mit Silverlight-Demos. Probleme bereitete in einem kurzen Test allerdings die Site von Oracle, mit der sich die installierte Java-Version überprüfen lässt. Auf der Elster-Seite hingegen klappte die alternativ angebotene Nutzung per Java reibungslos. (hal)