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Alma-Mater-Studie: Gehälter von Berufseinsteigern sind rückläufig

01.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen die Einstiegsgehälter nach unten korrigiert. Häufig stimmen aufgrund mangelnder Transparenz die Gehaltsvorstellungen von akademischen Nachwuchskräften nicht mit den aktuellen Möglichkeiten der Unternehmen überein. Alma Mater ging in einer branchenübergreifenden Studie der Frage nach den veränderten Einstiegsgehältern nach und wertete 1038 Gehaltsangaben von Unternehmen aller Größenordnungen aus.

Danach steigen Absolventen in der Forschung und Entwicklung mit durchschnittlich 38.500 Euro am höchsten ein. Bei Personalmitarbeitern scheint dagegen ein Überangebot an Absolventen die Gehälter nach unten zu drücken (36.000 Euro). Versorgungsunternehmen zahlen laut Alma Mater im Branchenvergleich die höchsten Einstiegsgehälter (42.095 Euro), gefolgt von Chemie, Pharma und Medizin (39.158 Euro) sowie Elektrotechnik (39.104 Euro). Weit abgeschlagen ist hingegen die DV mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 34.952 Euro. Ein Postleitzahlenvergleich ergab ferner, dass die Einstiegsgehälter im Rheinland in den Postleitzahlengebieten 4 und 5 (39.395 Euro beziehungsweise 38.568 Euro) am höchsten sind. Ein deutliches Ost-West-Gefälle spiegelt sich ebenfalls in diesem Vergleich wider, so liegen die Gehälter im Osten zwischen 32.088 Euro und 34.038 Euro, im Süden und Südwesten zwischen 37.000 Euro und 38.000 Euro.

Gehälter um die 40.000 Euro, wie sie noch vor vier Jahren auch durchschnittliche Kandidaten in bestimmten Fachrichtungen erlangen konnten, sind heute nur noch für High Potentials erzielbar. Die vollständige Analyse steht im Internet zum Download zur Verfügung: www.alma-mater.de/alias/Gehaltsstudie