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Allen plant Milliarden-Börsengang mit Charter

29.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft-Mitbegründer Paul Allen plant, mit dem Börsengang von Charter Communications rund drei Milliarden Dollar einzuspielen. Damit wäre der Börsengang einer der größten in der Geschichte. Die amerikanische Börsenaufsicht gab bekannt, daß die TV-Kabelgesellschaft 170 Millionen Anteile für jeweils zirka 17 bis 19 Dollar verkaufen wolle. 144,5 Millionen Aktien sollen dabei in den USA, 25,5 Millionen im Ausland angeboten werden. Die konsortialführenden Banken Goldman Sachs, Bear Stearns, Morgan Stanley Dean Witter, Donaldson, Lufkin & Jenrette und andere erhielten 25,5 Millionen weitere Aktien, die bei großer Nachfrage ebenfalls veräußert werden können. Allen - der nach Bill Gates zweitreichste Mann der Welt - wird nach dem Börsengang 93 Prozent des Stimmrechts bei Charter besitzen.