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Allaire und Sprint PCS verschieben Börsengang

29.10.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Mit Allaire und Sprint haben gleich zwei prominente Unternehmen beschlossen, einen geplanten Börsengang vorerst auf Eis zu legen. Allaire mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, ist spezialisiert auf Internet-Werkzeuge ("Cold Fusion", "Homesite") und führt die unkalkulierbaren Risiken der aktuellen Börsensituation als Motiv für seine Entscheidung an, das auf 35 Millionen Dollar taxierte Initial Public Offering (IPO) zu verschieben. Der Telecom-Riese Sprint wollte sein Wireless-Joint-venture Sprint PCS durch den Verkauf von Aktien im Wert von rund 600 Millionen Dollar dem öffentlichen Börsenhandel zugänglich machen, hat nun aber ebenfalls aufgrund der unsicheren Marktlage die Aktion verschoben. Sprecher des Unternehmens betonten ausdrücklich, daß der Börsengang wie geplant durchgeführt werden soll, sobald sich die Situation an den Finanzmärkten wieder stabilisiert habe.