Software-Update

Alexa spricht jetzt Deutsch und Englisch

20.11.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Ab sofort kann Alexa auf Deutsch, auf Englisch oder in beiden Sprachen gleichzeitig kommunizieren.

Amazon macht seine Sprachassistentin mehrsprachig: Ab sofort kann Alexa wahlweise auf Deutsch, auf Englisch oder in beiden Sprachen gleichzeitig kommunizieren. Wenn jemand beispielsweise auf Englisch nach dem Wetter fragt, antwortet Alexa auf Englisch. Wenn eine andere Person im Haushalt auf Deutsch fragt, versteht Alexa das und wird ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand auf Deutsch antworten. Mit der "dynamischen Sprachauswahl", wie Amazon die neue Funktion nennt, können Benutzer also mit Alexa auf Deutsch und Englisch zu kommunizieren, ohne jedes Mal die Spracheinstellung auf ihren Geräten ändern zu müssen.

Alexa spricht nun auf Wunsch auch Deutsch und Englisch
Alexa spricht nun auf Wunsch auch Deutsch und Englisch
Foto: Amazon

Benutzer mit unterstützten Echo-Modellen oder Alexa-fähigen Geräten können ihre gewählte Sprache in den Geräteeinstellungen in der neuesten Version der Alexa-App auf Deutsch/Englisch wechseln. Bei Echo-Geräten mit Bildschirm (Echo Show) haben Kunden auch die Möglichkeit, vom oberen Bildschirmrand nach unten zu streichen, um auf den Bereich „Einstellungen“ zuzugreifen und dort die Sprache zu wechseln. Voraussetzung dafür ist aber das Update auf die neueste Echo-Firmware.

Zusätzlich können Nutzer auch sagen: „Alexa, sprich Englisch“, um die "dynamische Sprachauswahl" auf dem Gerät zu aktivieren. Alexa fragt in diesem Fall noch einmal nach, ob sie in Zukunft sowohl Deutsch als auch Englisch verstehen soll.

Sollten Kunden die Sprachoptionen Englisch/Deutsch oder Deutsch/Englisch nicht in ihren Geräteeinstellungen sehen, sollten sie sicherstellen, dass die Software auf dem aktuellsten Stand ist. Dafür reicht die Anweisung „Alexa, suche nach Software-Aktualisierungen“. (PC-Welt)