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Alcatel Optronics kauft in Schottland ein und entlässt

31.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Alcatel-Tochter Alcatel Optronics wird den schottischen Glasfaserspezialisten Kymata für 134 Millionen Euro in Aktien übernehmen. Gleichzeitig erklärte Alcatel Optronics, zwischen Mai und September 2001 insgesamt 20 Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen. Ende Juni zählte der französische Netzwerkausrüster rund 2220 Angestellte.

Mit der Übernahme von Kymata will Alcatel Optronics seine Aktivitäten, die bislang nur die Produktion von so genannten "aktiven" Glasfaserkomponenten umfassen, um "passive" Komponenten erweitern. Im Datenübertragungsvorgang wandeln aktive Komponenten elektrische Impulse in Licht um und umgekehrt, während passive Komponenten nur Lichtsignale verarbeiten. Das 1998 gegründete schottische Unternehmen, zu dessen Investoren 3i, IBM und die Universitäten von Southampton und Glasgow gehören, erwirtschaftete in der ersten Hälfte dieses Jahres einen Umsatz von über elf Millionen Euro und beschäftigt zirka 4000 Mitarbeiter.