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Aktuelle Zahlen von Softwarefirmen

19.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Network Associates hat für sein erstes Geschäftsquartal einen Nettoprofit von 29 Millionen Dollar oder 20 Cent je Aktie gemeldet. Damit liegt das Ergebnis um vier Cent über den Schätzungen der Analysten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete der Hersteller von Internet-Security-Software einen Gewinn von 26,2 Millionen Dollar oder 18 Cent pro Anteilschein. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Vierteljahr jedoch um 13 Prozent auf 214,5 Millionen Dollar.

Der auf Supply-Chain-Management-Software spezialisierte Hersteller i2 Technologies übertraf im ersten Geschäftsquartal mit einem Nettogewinn von 11,7 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie die Wallstreet-Prognosen um einen Cent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies der Anbieter noch einen Verlust von 1,5 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um 58 Prozent auf 186,3 Millionen Dollar. Für das positive Ergebnis machte i2 vor allem die große Nachfrage nach seinen B2B-Computer-Services verantwortlich.

Auch Siebel kann nicht klagen: Der Front-Office-Experte konnte im ersten Geschäftsquartal seinen Gewinn mit 41,8 Millionen Dollar oder 17 Cent je Aktie gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppeln (Q1 1999: 21,8 Millionen Dollar). Analysten hatten lediglich mit einem Profit von 15 Cent pro Anteilschein gerechnet. Der Umsatz des CRM-Spezialisten (Customer-Relationship-Management) stieg von 141,5 auf 309,4 Millionen Dollar. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Vierteljahr viele Neukunden gewinnen, darunter namhafte Firmen wie IBM, British Telecommunications und Yahoo.