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Aktuelle Unternehmenszahlen von TK-Firmen

19.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Qualcomm schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Anbieter von Mobilfunktechnologien wies für sein zweites Geschäftsquartal einen Nettogewinn von 199,7 Millionen Dollar oder 25 Cent je Aktie aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres machte das Unternehmen noch einen Verlust von 42,6 Millionen Dollar. Qualcomms operativer Profit belief sich auf 26 Cent je Aktie und schlug damit die Prognosen der Analysten um zwei Cent.

Der Mobilfunk-Experte erwirtschaftete im abgelaufenen Vierteljahr einen Umsatz von 727,7 Millionen Dollar. Das sind 22 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die Umsatzzahlen von vor einem Jahr beinhalteten jedoch Einnahmen aus der ehemaligen Handy-Sparte des Unternehmens, das im vergangenen Jahr an Kyocera verkauft wurde, sowie aus der Handy-Equipment-Einheit, die dann an den schwedischen Hersteller Ericsson ging.

Sprint meldete für sein erstes Fiskalquartal einen erheblich gestiegenen Nettogewinn von 1,12 Milliarden Dollar oder 1,25 Dollar je Aktie. Im Berichtszeitraum des Vorjahres lag der Profit bei 406 Millionen oder 46 Cent je Aktie. Das diesjährige Ergebnis beinhaltet unter anderem den Erlös von 675 Millionen Dollar aus dem Verkauf des Sprint-Anteils an dem früheren Joint-venture Global One mit der Deutschen Telekom und der France Télécom. Der operative Profit von Sprint, das gerade von MCI Worldcom übernommen wird, belief sich auf 50 Cent je Aktie und übertrifft damit die Wallstreet-Schätzungen um drei Cent. Der Umsatz des TK-Carriers kletterte um lediglich sieben Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Analysten hätten hier gerne eine größere Wachstumsrate gesehen.