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Akamai paktiert mit IBM ...

28.01.2000
... und meldet Ergebnisse

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Bandbreiten-Dienstleister Akamai Technologies hat eine Kooperation mit IBM geschlossen, um seine Datennetzdienste noch schneller zu machen. Big Blue wird Akamais Services in seinem Unternehmen integrieren und weiterverkaufen. Im Gegenzug wird der Breitbandexperte sein Netzwerk mit IBM-Servern ausbauen. Weitere Einzelheiten über den Deal wurden nicht veröffentlicht. Akamai unterhält ein weltweites Netz eigener Server, die über dezidierte Breitbandleitungen miteinander verbunden sind. Kunden können darüber große Datenmengen, etwa Audio- oder Video-Streams ohne Verlustgefahr nah beim Endabnehmer abliefern und so eine gute Übertragungsqualität garantieren.

Des weiteren gab Akamai Ergebnisse für sein viertes Geschäftsquartal bekannt. Das Unternehmen, das im vergangenen Oktober an die Börse ging, verzeichnete einen Verlust von 29,2 Millionen Dollar. Im dritten Quartal hatte das Minus noch bei 18,5 Millionen Dollar gelegen. Der Umsatz stieg auf 2,7 Millionen Dollar von 880 000 Dollar im vorherigen Vierteljahr. Akamai konnte seine Kundenzahl von 44 im Oktober auf inzwischen 227 vergrößern.