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Agilent macht 42 Prozent weniger Gewinn

18.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Agilent, der von Hewlett-Packard abgespaltene Test- und Messgeräte-Bereich, hat für das abgeschlossene zweite Quartal seines Geschäftsjahres (Ende: 30. April 2001) einen Nettogewinn von 96 Millionen Dollar oder 21 Cent pro Aktie ausgewiesen. Das sind 42 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (166 Millionen Dollar oder 36 Cent je Anteilschein). Der Umsatz stieg von 2,49 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 2,74 Milliarden Dollar.

Für den laufenden Dreimonatszeitraum sieht Agilent ziemlich schwarz. Das Unternehmen rechnet mit einem Verlust zwischen 20 und 30 Cent pro Aktie (inklusive Restrukturierungskosten, aber ohne sonstige Abschreibungen). Die Einnahmen könnten aufgrund des "extrem unsicheren Geschäftsklimas" auf bis zu zwei Milliarden Dollar einbrechen, fürchtet der HP-Ableger.