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Adobe steht weiter zu Apple-Produkten

11.09.1998
Von Michael Hufelschulte
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Adobe, Spezialist für Software rund um das professionelle Publishing, will keinesfalls seine Entwicklungen für den Macintosh-Markt einstellen. Die Firma wehrte sich massiv gegen entsprechende Presseberichte, die in der gestrigen Ausgabe der "San Jose Mecury News" erschienen waren. Aus der Online-Ausgabe des Silicon-Valley-Blattes wurde die kritisierte Kolumne daraufhin prompt entfernt. "Wir haben gerade erst letzte Woche unsere neuesten Entwicklungen auf einem Mac demonstriert", erklärte eine Adobe-Sprecherin. Auf der Seybold Trade Show in San Franzisco hatte die Company, die einst mit der Seitenbeschreibungssprache "Postscript" ihre ersten großen Erfolge feierte, ihre kommende Layout-Technologie (Codename "K2") vorgestellt. Allerdings mußte die Firma einräumen, daß sie ihr Geschäft derzeit gründlich untersucht, um sich im Rahmen einer umfassenden Restrukturierung von unprofitablen Bereichen zu trennen. Im dritten Quartal hatte Adobe einen Gewinn von 37 Cent pro Aktie erzielt. Das ist ein deutlich Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum, in dem der Gewinn noch bei 57 Cent je Anteilschein gelegen hatte.