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Adobe portiert Intelligent Document Platform auf J2EE

08.06.2004

Der Softwareanbieter Adobe hat seine Server-Produktlinie "Intelligent Document Platform" erweitert und auf J2EE-fähige Applikations-Server von IBM, SAP, Jboss und Bea angepasst. Die Plattform zum Erstellen, Verteilen und das Einbinden von elektronischen Formularen in IT-Umgebungen umfasst die Services "Document Generation" (PDF-Erzeugung, Output-Management, Capture und Archivierung), "Collaboration" (Document Sharing, Freigabe), "Document Control and Security" (Authentifizierung, elektronische Signatur) und "Process Management" (Forms Design, Versionskontrolle, Workflow, Barcode-Einbindung). An J2EE angepasst wurden im ersten Schritt nur die beiden letzteren Module.

Mit der J2EE-Unterstützung möchte Adobe Kunden ansprechen, die ihre IT-Landschaft auf Java-Technik ausrichten. Dies gilt unter anderem für SAP-Kunden, die Anwendungen auf dem Java-fähigen Web Application Server betreiben. Zudem liefert der Hersteller Integrationsdienste auf der Grundlage von Web-Services, Java APIs, Print Queues und E-Mail-Systemen. Nach Angaben von Adobe lassen sich auch Datenbanken und Software für Enterprise-Content-Management mit der Intelligent Document Platform koppeln.

Ein wichtiger Softwarepartner für die Adobe-Technik ist SAP. Die "Document Services for SAP" wurden in den SAP-GUI eingebunden und lassen sich mit den CRM- und HR-Applikationen verbinden. Laut Adobe sollen PDF-basierende "Smart Forms" die Seitenbeschreibungssprache "SAP Script"der Walldorfer ablösen. Mit SAP Script werden in SAP-Programmen wie R/3 beispielsweise Druckformulare erstellt.

Auch mit IBM arbeitet die Adobe eng zusammen: So wurden die "Document Services" an "Lotus Workplace," "Websphere Portal" sowie die Datenbank "DB2" und das Dokumenten-Management-System "Content Manager" angepasst. (fn)