Tedas GmbH:

Adams soll Lücke schließen

12.04.1985

Mit dem Denver-Clan hat die Tedas GmbH,Marburg, nichts zu tun: Ihr Adams soll Basis eines integrierten CAE-Systems sein.

Dieses integrierte System besteht laut Anbieter aus Konstruktion (CAD), Funktionssimulation (Adams) und Festigkeitsberechnung (FEM). Die bisher vorhandene Lücke bei der Kopplung von CAD und FEM, die wirklichkeitsgetreue Simulation des gesamten Fahrzeugs, Mechanismus oder der gesamten Maschine und die Berechnung der dynamischen Kräfte an den Gelenkpunkten könne damit geschlossen werden.

Die dynamischen Kräfte dienten dann als Belastungseingabe bei der FEM-Berechnung einzelner Bauteile und ersetzten die häufig ungenauen Lastannahmen. Durch die bereits vorhandenen Kopplungen zu diversen CAD-Programmen und die demnächst verfügbaren FEM-Schnittstellen könne ein CAE-System geschaffen werden, mit dem das Computerumfeld während einer Entwickung nicht mehr verlassen werden müsse und der zeit- und kostenintensive Bau von Prototypen reduziert werden könne. Der Anwendungsbereich für Adams erstreckt sich nach Ansicht seiner Väter (und Mütter) auf die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik, den Maschinenbau oder die Biomechanik.

Informationen:Tedas Gesellschaft für Datenverarbeitung und Software mbH,

Universitätsstr.52, 3550 Marburg/Lahn, Halle 3, Stand 900