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Actuate will Entwicklung bei Datenanalyse-Tools verkürzen

15.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Business-Intelligence-Tools spezialisierte US-amerikanische Hersteller Acuate hat eine neue Version des "Information Object Designer" vorgestellt, die auf dem Entwicklungs-Framework "Eclipse" aufsetzt. Mit dem Werkzeug schreiben Experten eigene Analyse-Programme für Geschäftsdaten, die auf der Softwareplattform "Actuate 8" laufen. Diese Anwendungen sollen unterschiedlichen Benutzergruppen im Unternehmen zur Verfügung stehen und laut Actuate leichter zu bedienen sein als Business-Intelligence-Suites.

Geschäftsdaten aus transaktionsorientierten Systemen und Data Warehouses werden in Information Objects vorgehalten. Abfragemechanismen ("Actuate Query") lesen aus diesen Objekten Daten aus, um damit Analysen zu fahren und Berichte zu erzeugen. Sicherheitsattribute auf Spalten- und Zeilenebene sollen sicherstellen, dass Nutzer nur für sie bestimmte Geschäftsinformationen zu Gesicht bekommen.

Information Object Designer ist ab sofort über das Service Pack 1 von Actuate 8 erhältlich. Die Preise für das Paket beginnen bei 495 Dollar.

Actuate nutzt nicht nur die Eclipse-Technik für die Produktentwicklung, sondern ist auch maßgeblich an dem Project Eclipse BIRT (Business Intelligence Reporting Tool) beteiligt (siehe Actuate entwickelt Business-Intelligence-Tool mit Eclipse).

Der Hersteller liefert wie andere BI-Spezialisten auch branchenspezifische Lösungen aus, darunter eine für das Financial-Performance-Management (siehe Actuate aktualisiert Financial-Performance-Management-Tool) (fn)