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Acer fertigt nicht länger in Deutschland

19.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der taiwanische PC-Hersteller Acer Group ordnet sein europäisches Geschäft neu - leider auf Kosten der deutschen Niederlassung in Ahrensburg. Die bisher noch dort ansässige Server-Fertigung wird mit den übrigen Produktlinien im niederländischen Tilburg zusammengelegt. Damit möchte der Hersteller nach eigenen Aussagen Kostenvorteile bei Beschaffung, Herstellung und Logistik erzielen.

Acer Deutschland kümmert sich künftig nur noch um die Geschäftsfelder Marketing, Vertrieb sowie Support und Service. Von den gegenwärtig 370 Arbeitsplätzen werden 120 abgebaut. Ein Teil der Mitarbeiter wechselt nach Tilburg, bei den restlichen Entlassungen wollen Geschäftsleitung und Betriebsrat "die sozialen Konsequenzen der Reorganisation so verträglich wie möglich gestalten."