Netzausbau

5G-Netz der Telekom versorgt über 40 Millionen Nutzer

09.11.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Das 5G-Netz der Telekom versorgt jetzt über 40 Millionen Nutzer und über 3.000 Städte und Gemeinden.

Die Deutsche Telekom versorgt jetzt über 40 Millionen Menschen in Deutschland mit 5G. Das teilte der Bonner Konzern heute mit. Jüngste deutsche Großstadt mit 5G-Versorgung durch die Telekom ist Dortmund.

Deutsche Telekom: 5G jetzt für über 40 Mio. Nutzer
Deutsche Telekom: 5G jetzt für über 40 Mio. Nutzer
Foto: Deutsche Telekom

Damit Telekom-Kunden auch in Dortmund schneller mit dem Smartphone surfen können, hat die Deutsche Telekom in Dortmund 24 neue 5G-"Highspeed"-Antennen aktiv geschaltet. Diese stehen verteilt über das Stadtgebiet an acht Standorten und senden über die Frequenz 3,6 GHz. 5G auf dieser Wellenlänge schafft hohe Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s und mehr und wird vor allem an Standorten mit viel Publikumsverkehr eingesetzt. In der Stadt Dortmund sind laut Telekom bereits seit Sommer 2020 über 300 Antennen über diese Frequenz im Einsatz. Diese werden nun durch die neuen Highspeed-Antennen ergänzt.

Im Gegenzug ist die Reichweite bei 3,6 GHz nicht so groß als wie bei niedrigeren Frequenzbereichen. Doch in der Großstadt spielt Reichweite keine so große Rolle. Anders sieht es fernab der Ballungszentren aus: Hier kommen niedrigere Frequenzbereiche zum Einsatz, die größere Reichweite ermöglichen. Die Telekom nutzt hierfür das Frequenzband auf 2,1 GHz für ihren 5G-Ausbau. Die physikalischen Eigenschaften dieses Frequenzbandes ermöglichen eine hohe Reichweite - zugleich erhöht sich die Datengeschwindigkeit.

Neben Dortmund bietet die Telekom jetzt in diesen neun weiteren deutschen Städten 5G-Mobilfunknetze an: Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, Leipzig und München.

In ganz Deutschland sind insgesamt laut Telekom über 30.000 Antennen 5G-fähig. Damit sollen über 3.000 Städte und Gemeinden und somit über 40 Millionen Menschen in Deutschland 5G nutzen können. Bis zum Jahresende will die Telekom zwei Drittel der Bevölkerung mit 5G versorgen.

Den aktuellen Ausbaustatus und die 5G-Versorgung an einer bestimmten Adresse lässt sich hier recherchieren: www.telekom.de/netzausbau. (PC-Welt)