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30.000 Ericsson-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

18.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Berichte über die geplanten Massenentlassungen beim schwedischen TK-Ausrüster Ericsson haben sich mittlerweile bestätigt (Computerwoche online berichtete). Die Stellenstreichungen könnten aber nicht wie vermutet 6000 sondern bis zu 30.000 Mitarbeiter betreffen. Der Betriebsratsvorsitzende der Ericsson-Handyfabrik in Linköping, Tommy Jahrl, bestätigte am Dienstag in der Zeitung "Sydsvenska Dagbladet", dass innerhalb der Belegschaft entsprechende Zahlen erwartet würden. Er sagte: "Das wird sich in dieser Größenordnung bewegen. Die Frage ist, wie man die Streichungen verteilt." Der Konzern wird voraussichtlich am kommenden Freitag die genaue Zahl im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Fiskalquartal 2001 bekannt geben.