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Was Firefox, Chrome, IE und Opera besonders macht

13 einmalige Browser-Features

23.10.2011
Von 


Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT - inhaltlich ist er nach wie vor für das "Leadership Excellence Program" aktiv. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.

Microsoft IE9: Sprunglisten und Site-Pinning

Das "Site-Pinning" ermöglicht die Drag-and-Drop-Verwaltung beliebter Websites.
Das "Site-Pinning" ermöglicht die Drag-and-Drop-Verwaltung beliebter Websites.
Foto: Microsoft

Mit Windows 7 kamen die Sprunglisten, die sich als Mini-Menüs an Programm-Icons anheften lassen. Mit einem Rechtsklick erhält der Anwender passende Tasks und eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien - so wird die Bedienung der Applikationen bequemer. Im Internet Explorer 9 sind die Sprunglisten nun auch im Browser verfügbar und jeder Webentwickler kann entscheiden, welche wichtigen Web-Seiten im Schnellverfahren über einen Rechtsklick zugänglich gemacht werden. Mit dem "Site-Pinning" wird das Prinzip noch weiter getragen: Seiten lassen sich an die Statusleiste eines jeden Fensters anpinnen und so schneller erreichen. Mittels einer Sprungliste wird aus den vorhandenen Pins eine Drop-Down-Auswahl erstellt. Eine Lesezeichen-Verwaltung in modern.

Opera 11: querySelectorAll-Caching

Wie JavaScript-Entwickler wissen, kann die Verarbeitung von Informationen auf einer Website schnell ressourcenintensiv werden. Zumeist sind Aufrufe der Funktion querySelectorAll betroffen, mit denen die Farbe eines Seitenobjekts festgelegt oder ein Datenabgleich in einem bestimmten Seitenbereich eingeleitet wird. Opera 11 enthält eine eigene Version dieser Funktion, die einen Cache einsetzt, um die Geschwindigkeit der visuellen Aktivitäten auf einer Website zu verbessern.

Songbird: spezielle Aufmachung

Songbird ist per strenger Definition kein Browser, weil er eher für die Verwaltung von Musik als für die Verarbeitung von Web-Seiten gedacht ist. Nichtsdestotrotz verarbeitet das Programm Informationen aus dem Web. Songbird zeigt schön auf, dass es nicht nötig ist, Inhalte immer nur in Form einer Website zu verpacken. Das Tool sammelt Konzerttermine und blendet diese ein, wenn der Anwender einen Song hört - es ist keine weitere Infoseite nötig. Da das Plug-in-Angebot für Songbird stetig wächst, wird es langsam zum ernstzunehmenden Browser-Konkurrenten.

Opera 11: E-Mail

Einst kombinierte Mozilla Browser und E-Mail-Client in einem Programm, heute macht das Opera. Während des Browsens ist es möglich, das Mail-Konto im Blick zu behalten. Die E-Mails von allen eingespeicherten Konten werden lokal gespeichert, um einen Offline-Zugriff zu ermöglichen.

Mozilla Firefox 4: Synchronisation

Firefox kann mit Cross-Browser-Synchronisation punkten. So lassen sich Lesezeichen, Verlauf, Passwörter und auch offene Tabs zwischen Android-Version und stationärer Desktop-Variante munter hin und her synchronisieren. Alle anderen Browser unterstützen einen Abgleich zwischen mobilen und stationären Versionen bislang nur in jeweils eine Richtung.