IT-Transformation

10 teure Fehler im Outsourcing

18.02.2015
Von 
Johanna von Geyr ist Director bei der Information Services Group (ISG) Germany GmbH. Mit über zehn Jahren Praxiserfahrung ist sie mittlerweile eine anerkannte Expertin für die Themen Organisationsentwicklung, Change Management und Kommunikation. Im Bereich Management und Beratung von komplexen Transformationsprogrammen zählen die unterschiedlichsten Industrien und insbesondere Outsourcing-Programme zu ihrer Erfolgsgeschichte. Parallel zu Ihrer Beratertätigkeit veröffentlicht sie regelmäßig Fachbeiträge als freie Autorin.

Fazit: Aus Fehlern lernen und vorbereitet sein

Es gibt heute noch immer zahlreiche Outsourcing-Projekte, die ausschließlich auf Basis des Transformations-Fahrplans der Provider-Seite betrieben werden. Viele Verträge lassen heute immer noch Transparenz bei den Mitwirkungspflichten und Beistellleistungen vermissen. In diesen Fällen sitzen die Provider am Steuer und die Kunden bestenfalls auf dem Rücksitz: In jeglicher denkbaren Schieflage des Projekts findet sich diese Kunden in einer schlechten Verhandlungsposition wieder. Daher gilt aus Fehlern zu lernen und entsprechende Themen wie oben beschrieben bereits bei der Vertragserstellung zu verankern.

Foto: Denys Rudyi - Fotolia.com

Auf dieser Basis lassen sich Fakten schaffen, mit denen der Kunde in die Lage versetzt wird, mögliche Verhandlungen über die gesamte Laufzeit faktenbasiert zu führen. Aber auch hier gilt: Erstrebenswert sind letztlich nur die Lösungen, die von beiden Seiten getragen werden und die den gemeinsamen Zielen einen Vorteil bieten. Nur so kann das Unternehmen dauerhaft einen echten Mehrwert aus der Zusammenarbeit ziehen und der Provider seinen Auftrag langfristig halten.