Drogen, Kinder, Geiz

10 Geheimnisse von Steve Jobs

15.07.2019
Von Thomas Hafen und


Einen seiner ersten Artikel schrieb René Schmöl, Jahrgang 1982, mit 16 Jahren für die Tageszeitung Freies Wort. Es war ein Interview mit Hape Kerkeling. Dieser Erfolg motivierte ihn, weiterzumachen. Nach sieben Jahren im Lokaljournalismus und einer Ausbildung zum Verlagskaufmann folgte ein Volontariat bei der Verlagsgruppe Handelsblatt. Seit 2007 ist René Schmöl in unterschiedlichen Positionen für IDG tätig. Momentan als Chef vom Dienst Online für das Portal cio.de.

Teil 3: Lügen, Buddha, Schule, Drogen

7.) Wie Steve Jobs seinen Freund über den Tisch zog

Atari hatte Jobs für die Entwicklung von Brakeout (siehe 3) ein Honorar von 750 Dollar (nach anderen Quellen 700 Dollar) versprochen. Zusätzlich sollte er 100 Dollar für jeden Chip erhalten, den er gegenüber dem ursprünglichen Design einsparen konnte. Jobs spannte Steve Wozniak für die Aufgabe ein und versprach ihm die Hälfte des Geldes. Er verschwieg aber das Detail mit dem Zusatzbonus. Am Ende reduzierte Wozniak das Design um 50 Chips, was ihm 375 Dollar (nach anderen Quellen 350 Dollar) einbrachte, während Jobs mehr als 5.000 Dollar an dem Projekt verdiente – ohne einen Finger krumm zu machen.

8.) Was Jobs glaubt

Bei einer Reise nach Indien kam Jobs mit östlichen Religionen in Kontakt. Der Apple-Gründer bekennt sich zum Zen-Buddhismus und wurde 1991 sogar von einem Zen-Meister, Kobun Chino Otogawa, getraut.

9. Was Jobs gelernt hat

Nicht viel – zumindest hat Steve Jobs keine höhere Schulausbildung. Sein Studium am Reed College in Portland, Oregon, brach er nach einem Semester ab, besuchte aber weiter einige Kurse, darunter einen über Kalligraphie. Er schlief bei Freunden auf dem Fußboden, sammelte Pfandflaschen, um Geld für Lebensmittel zu haben und schnorrte freie Mahlzeiten im örtlichen Hare-Krishna-Tempel. Der Kalligraphie-Kurs sollte übrigens seine Leben verändern: "Ohne diesen Kurs hätte es keinen Mac mit mehreren Schrifttypen und proportionalen Fonts gegeben", sagte Jobs anlässlich einer Abschlussfeier an der Universität Stanford, "und da Windows nur eine Mac-Kopie ist, gäbe es wahrscheinlich gar keine PCs mit schöner Typographie".

10. Wie Jobs high wird

Während seiner spirituellen Sinnsuche, die mit einem Indien-Trip begann (siehe 8), hat Jobs auch mit Drogen experimentiert. Seinen LSD-Konsum bezeichnet der Apple-CEO laut Wikipedia als "eines der zwei oder drei wichtigsten Dinge, die ich in meinem Leben getan habe."