wie sich Altsysteme in eine SOA einbinden lassen;
welche Projektschritte dazu nötig sind;
wie ein modellgetriebener Ansatz den Umstieg erleichtern kann;
welchen Nutzen Process-oriented-Architectures (POAs) haben.
Seit Jahrzehnten versuchen Unternehmen, die Evolution ihrer komplexen, heterogenen Anwendungslandschaften besser in den Griff zu bekommen. Bemühungen, den dennoch entstehenden Anwendungswildwuchs durch Integration zu lösen, schlugen allesamt fehl. So sind Systeme für Enterprise Application Integration (EAI) und Middleware nur taktische Mittel und liefern punktuelle Lösungen. Sie adressierten aber die strukturellen Probleme der Anwendungslandschaften nur selten. Silo-Architekturen, Shadow Accounts und Batch-Integration sorgen nach wie vor häufig für Redundanzen, Inkonsistenzen und drastische Ineffizienzen.
Um zu entscheiden, was mit einem Altsystem passieren soll, müssen Unternehmen dessen strategischen Wert bestimmen sowie analysieren, wie flexibel es sich künftig noch anpassen und warten lässt.Es gibt keine Patentlösung für die Probleme des "Application Spaghetti" (Gartner). Allerdings kristallisieren sich heute Service-orientierte Architekturen (SOA), Business Process Management (BPM) und Enterprise Architecture (EA) als die elementaren Bestandteile eines langfristig tragfähigen Lösungsansatzes heraus.
Die Umsetzung einer SOA bedeutet dabei auf Dauer eine fundamentale Transformation der Anwendungslandschaft. Ziel ist die sukzessive Entwicklung von lose gekoppelten Komponenten, die als flexibel kombinierbare Bausteine (Dienste) verwendet werden können, um neue fachliche Anforderungen schnell und effizient zu erfüllen.