CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden

Open-PC

Rechner mit freier Software präsentiert

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von pte pte
Das im Sommer 2009 gestartete Projekt Open-PC hat den ersten Rechner vorgestellt, der ausschließlich mit freier Software und offenen Treibern konfiguriert wird.

Der nach den Wünschen und Anforderungen der Open-Source- und Freien-Software-Community entwickelte Desktop-PC soll ab Ende Februar 2010 für 359 Euro erhältlich sein. Mit dem Vorstoß wollen die Projektinitiatoren die Qualität von Hardware-Lösungen auf Basis freier Software anheben.

Nettop statt Netbook

Der angekündigte Open-PC ist als Nettop konzipiert. Die Bezeichnung charakterisiert eine Geräteklasse, die analog zu den populären Netbooks zunehmend auch für kleine, kompakte Desktop-PCs verwendet wird. Laut den nun veröffentlichten Spezifikationen kommt im Inneren ein "Atom N330" 1,6 GHz Dual-Core Prozessor zum Einsatz. Neben drei Gigabyte RAM und 160 Gigabyte Harddisk wird der Open-PC mit einem vorinstallierten KDE-Betriebssystem auf Linux-Basis ausgeliefert. Für die grafische Rechenarbeit ist ein Intel Graphics Accelerator 950 mit an Board.

Bei der Vorstellung des Projektes vergangenen Sommer wies openDesktop.org-Initiator Frank Karlitschek auf die schlechte Abstimmung vieler Systeme hin. Die meisten Hardware-Anbieter würden vorinstallierte Software ungetestet übernehmen beziehungsweise nicht auf die notwendige Treiberkompatibilität achten. Das führe zu anfälligen und fehlerhaften Systemen, die wiederum ein schlechtes Licht auf freie Software im Allgemeinen werfen und für Frustration in der Community sorgen würden. Dass derartige Systeme bisher nicht zur vollständigen Zufriedenheit funktionieren führt Karlitschek auch auf die fehlende Einbindung der Community zurück.

Community stimmt über Komponenten ab

Um die Wünsche der Freien-Software-Szene optimal berücksichtigen zu können, führten die Open-PC-Initiatoren zwei Umfragen durch, in denen über die gewünschten Hardware- und Softwareanforderungen abgestimmt werden konnte. Die mehrheitlich europäischen Teilnehmer sollen nun ein abgestimmtes Paket erhalten, das auch von Usern mit geringem technischem Know-how reibungslos benutzt werden kann. Als vorinstallierte Softwarekomponenten sind neben dem KDE-Desktop unter anderem Firefox, OpenOffice.org, der offene Medienplayer Amorak sowie der Fotomanager Digikam inkludiert. Ferner will man einen Telefon- und E-Mail-Support für den Open-PC anbieten. (pte)

Mission Critical Centre
Die Umwandlung und Erneuerung von Rechenzentren ist überaus wichtig für den Erfolg von Unternehmen in den kommenden fünf Jahren. HP ist der beste Partner, um CIOs bei dieser Erneuerung zu unterstützen und zu begleiten. Das Mission Critical Centre fasst alle relevanten Inhalte – Meldungen, Hintergrundartikel, Podcasts – zum Thema IT Modernisierung übersichtlich zusammen.
SAP-Benchmark SAP-Benchmark
HP und Intel bieten in Kooperation mit techconsult ab sofort bis zum 31. Oktober 2010 einen Online-Benchmark für SAP-Umgebungen an.
Damit erhalten IT-Verantwortliche eine detaillierte Standortbestimmung in Bezug auf ihr SAP-Betriebs- konzept und ihre SAP-Support-Strategie. Grundlage der Bewertung sind Best Practices und der Vergleich mit anderen Unternehmen.
HP Veranstaltungen HP Veranstaltungen
HP Solution Day
am 21. Oktober 2010 in Frankfurt


Sie suchen nach konvergenten Lösungen, die Ihre Geschäftsprozesse effizienter unterstützen? Die es Ihnen erlauben, Anwendungen schneller und einfacher bereitzu- stellen, Ressourcen flexibel zuzuweisen - und das bei mehr Produktivität und weniger Energieverbrauch?

Auf dem HP Solution Day präsentiert Ihnen HP, wie Sie mit Lösungen im Rahmen der HP Converged Infrastructure-Strategie die Wirtschaftlichkeit alternder Infrastrukturen systemübergreifend und nachhaltig verändern können!

Holen Sie sich die Antworten und setzen Sie mit Ihrer Teilnahme Baustein um Baustein für eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur.
Webcast Webcast
Neue Blade-Architektur macht dem Mainframe Konkurrenz

Blade-basierende Infrastrukturlösungen haben sich mittlerweile aufgrund der klaren Kosten- und Effizienzvorteile für Windows- und Linux- Umgebungen fest im Rechenzentrum etabliert. Jetzt gehen HP und Intel noch einen Schritt weiter und bringen mit der Einführung der „Superdome 2“ die Blade-Architektur in die Mainframe-Liga.
Im aktuellen Webcast der Computerwoche in Kooperation mit HP und Intel erfahren Sie alles über diese revolu- tionäre Veränderung für Rechenzentrumsumgebungen und wie Sie und Ihr Unternehmen davon profitieren können.
Mission Critical Partner
Sie haben Fragen oder ein konkretes Projekt zu einem der Themen des Mission Critical Centers und wollen fachmännische Beratung eines zertifizierten Systemhauses?

Interview mit Ulrich Seibold, HP
Hewlett-Packard kämpft um Sun-Kunden

Mit integrierten Komplettlösungen aus Servern und Software will Oracle-CEO Larry Ellison den Rivalen HP und IBM Kunden wegschnappen. Ulrich Seibold, Geschäftsbereichsleiter HP Business Critical Systeme, erläutert im CW-Interview, wie Hewlett-Packard dagegen hält.
Social Media
Bleiben Sie zum Thema Mission Critical Computing informiert und folgen Sie