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Storage-Lösungen

Hewlett-Packard erweitert drei StorageWorks-Produktreihen

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von Uli Ries (freier Journalist in München)
Mit den drei neuen Speicherlösungen StorageWorks D2D4112, 9000 VLS und 12000 VLS EVA will Hewlett-Packard (HP) mittelständischen und großen Unternehmen neue Festplatten-basierte Speichersysteme für Backup- und Wiederherstellungsszenarien anbieten.
HPs neue Speicherlösungen (im Bild: HP StorageWorks 9000 VLS) sollen Unternehmen eine kosteneffiziente Datensicherung ermöglichen.
HPs neue Speicherlösungen (im Bild: HP StorageWorks 9000 VLS) sollen Unternehmen eine kosteneffiziente Datensicherung ermöglichen.
HPs neue Speicherlösungen (im Bild: HP StorageWorks 9000 VLS) sollen Unternehmen eine kosteneffiziente Datensicherung ermöglichen.
Foto: Hewlett-Packard

Mit dem Modell HP StorageWorks D2D4112 erweitert Hewlett-Packard seine Disk-to-Disk-Backup-Familie. Die neue Speicherlösung soll zudem die 'Low-Bandwidth-Replikation' beherrschen, deren technologische Grundlage die so genannte Deduplizierung ist. Bei der Deduplizierung werden beim Backup redundante Daten durch so genannte 'Pointer' auf das Original ersetzt. Dadurch soll sich der Nutzungsgrad des Backup-Festplattenspeichers bis um den Faktor 50 erhöhen lassen.

Da durch die Deduplizierung die zu sichernde Datenmenge reduziert wird, wird für den Datentransfer zwischen Standort und Zentrale weniger Zeit und vor allem eine niedrigere und damit kostengünstigere Bandbreite der Datenverbindung benötigt. So können Unternehmen auch Remote-Standorte effizient und sicher in ihre Backup- und Restore-Konzepte einbeziehen und betreffende Vorgänge automatisieren.

Mit dem neuen Backup-System StorageWorks HP D2D4112 ergänzt HP die kleineren D2D2500- und 4000-Systeme. Das D2D4112 soll den Backup-Prozess von bis zu 24 Servern in einem einzigen, sich selbst verwaltenden Gerät mit neun – oder in der maximalen Ausbaustufe 18 – Terabyte konsolidieren können. Unternehmen sollen das Backup-System direkt an Bandbibliotheken und Autoloader anschließen und so ihre Datensicherung und -wiederherstellung in Katastrophenfällen (Disaster Recovery) zusätzlich optimieren können. Im Vergleich zur Bandsicherung punkte die Festplatten-basierte Datensicherung zudem mit niedrigen Kosten und sehr kurzen Backup- und Recovery-Zeiten: In einer Stunde soll das D2D-System ein Datenvolumen von über 540 GByte sichern können.

Das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS) und der HP StorageWorks 12000 VLS EVA Gateway sollen mittelständischen Betrieben und Filialen, großen Unternehmen und Anwendern von EVA-Speichersystemen bei der kosteneffizienten Sicherung und Wiederherstellung ihrer geschäftskritischen Daten helfen.

Das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS) soll sich durch hohe Skalierbarkeit hinsichtlich Leistung und Kapazität auszeichnen. Neu ist auch hier die Low-Bandwidth-Replikation. Unternehmen können mit einer Single-Node-Option mit einer relativ niedrigen und damit kostengünstigen anfänglichen Speicherkapazität von 7,5 TByte einsteigen und bei Bedarf auf ein Multi-Node-VLS9000-System skalieren. Die Lösung kann auf ein maximales Speichervolumen von 1,28 Petabyte und eine Performance von 4.800 MBit/s ausgebaut werden.

Der HP StorageWorks 12000 VLS EVA Gateway soll die schnelle Datensicherung im SAN erlauben. Auch er beherrscht die Low-Bandwidth-Replikation und soll in komplexen SAN-Umgebungen eine schnelle Datensicherung und -wiederherstellung für EVA-Systeme ermöglichen.

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