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Windows 7

Problemlöser-Tools

So beheben Sie die größten Windows-7-Mängel selbst

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von Hermann Apfelböck (ist stellvertretender Chefredakteur der PC Welt.)
Zwar bringt Windows 7 überzeugende Neuerungen, aber es zeigt auch Schwächen. Stellen Sie die bisher bekannten Probleme ab, und rüsten Sie Funktionen nach – mit unseren Tipps und Tools.

Viel Lob – aber auch Kritik:
Grobe Fehler oder spektakuläre Bugs gibt es bei Windows 7 nicht zu vermelden. Dennoch zeigen sich in der Praxis Mängel und Schwächen. Bugs, die einen kleinen Nutzerkreis betreffen, gibt es sehr wohl in Windows 7, genauso wie eine Reihe von kleineren Mankos und Ungereimtheiten. Und nicht zuletzt finden wir einiges nicht mehr, was früher Standard war. All diese Punkte haben wir auf den folgenden Seiten für Sie zusammengetragen.
Windows 7 abrunden: Sie müssen sich keineswegs damit abfinden, dass Microsoft seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Überall wo es möglich ist, zeigen wir Ihnen gleich Wege, wie Sie fehlende Funktionen kompensieren und Mängel beheben.

Achtung vor der Starter-Edition auf Netbooks
Achtung vor der Starter-Edition auf Netbooks
Achtung vor der Starter-Edition auf Netbooks

1. Die Starter-Edition für Netbooks ist nicht vollwertig
Wenn es nach Microsoft geht, soll Windows 7 auch auf schwach ausgestatteten Netbooks baldmöglichst das auslaufende Windows XP ersetzen. Vielfach kommt hier aber nur die preiswerte Starter-Edition zum Einsatz. Sie verzichtet auf viele Windows-7-Neuerungen und sogar auf die Aero-Optik. Sie verbietet Desktop-Anpassungen. Einzige nennenswerte Fortschritte im Vergleich zu XP sind die neue Taskbar und die Möglichkeit, einer Heimnetzgruppe beizutreten.
Abhilfe: Nehmen Sie Netbooks mit XP Home, solange es noch geht (bis Mitte 2010). Die minimalen Vorteile einer Windows-7-Starter-Edition macht XP durch seinen geringen Speicher- und Ressourcenverbrauch wett. Netbooks haben meist 1 GB RAM – gerade mal ausreichend für Windows 7, aber geradezu üppig für ein Windows XP.

2. Multitouch kann die Maus nicht wirklich ersetzen
Die Multitouch-Unterstützung auf Touchscreens ist eine brauchbare Eingabealternative, aber nicht mehr. Die kleinen Buttons in Symbolleisten oder die Menü-Optionen lassen sich mit dem präzisen Mauszeiger wesentlich leichter ansteuern als mit dem Finger. Auf Multitouch-Eingabe optimiert sind nur die neue Taskleiste, sofern sie mit großen Symbolen konfiguriert wird, oder Aero Snap beim Ziehen an den Desktop-Rand.
Abhilfe: Wenn Sie Windows 7 überwiegend mit Multitouch bedienen wollen, sollten Sie die Bildschirmauflösung herabsetzen oder gezielt einzelne Elemente vergrößern (Rechtsklick auf den Desktop und „Anpassen, Fensterfarbe, Erweiterte Darstellungseinstellungen“).

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