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Software Infrastruktur

Frankreichs Polizei ersetzt Microsoft Office durch Open-Source-Software

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Die französische Gendarmerie nutzt in großem Umfang das quelloffene Paket Open Office.

Rund 45 000 Polizisten arbeiten seit dem vergangenen Jahr mit der Open-Source-Software, berichtete Nicolas Géraud, IT-Manager im französischen Verteidigungsministerium auf der Konferenz Solutions Linux in Paris. Zuvor war Microsofts Office-Suite im Einsatz. Mehr als 80 Prozent der Beamten greifen zudem auf eine eigenentwickelte Backoffice-Software zu, die die Behörde unter Verwendung von Open-Source-Systemen entwickelt hat.

Bis Anfang 2007 sollen sämtliche Kopien von Microsoft Office aus der IT-Landschaft verschwunden sein. Im laufenden Jahr beginnt der Rollout des quelloffenen Web-Browsers Firefox sowie des E-Mail-Clients Thunderbird. Ziel sei es, für die Beamten eine homogene Desktop-Umgebung zu schaffen, so Géraud.

Die dem französischen Innenministerium unterstehende Police Nationale unternimmt ebenfalls Schritte in Richtung Open Source. IT-Manager Patrick Guedj will einige proprietäre Systeme durch quelloffene Alternativen ersetzen. Guedj führte Sicherheitsgründe für das Vorhaben an. Ihm gehe es darum, eine Abhängigkeit von einer bestimmten Technologie zu verhindern, die zu einem Totalausfall der IT-Systeme führen könne (siehe: Paris erwägt sanfte Migration auf Linux). (wh)

(1 Beitrag), 
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landx
Eigentlich habe ich mir auch gedacht, dass man MS Office durch OpenOffice 2 ersetzen kann. Die Feinheiten aber machen den Unterschied deutlich. Wer z.B. intensiv mit Excel gearbeitet hat, für den stellt Calc von OpenOffice - aus meiner Sicht - keine Alternative dar. Calc kommt z.B. nicht einmal annähernd - von der Ausstattung her - an Excel 2000 heran. Excel-Arbeitsmappen, die aus mehreren Arbeitsblättern (Tabellen) bestehen lassen sich zwar mit Calc öffnen und bearbeiten, zu oft aber wird die Bearbeitung mit dem Kommentar "Keine Reaktion" in der Fensterleiste am oberen Bildschirmrand begleitet, womit auch die Tatsache ausgedrückt wird, dass Calc - womit auch immer - intensivst beschäftigt ist. Das Kopieren von Zelleninhalten oder der Aufbau von Zahlenreihen über das Ziehen von Inhalten einer Zelle über benachbarte Zeilen/Spalten hinweg ist nicht möglich. Ein Diagramm kann nur eine Diagrammform aufnehmen d.h. entweder Balkendiagramme oder Liniendiagramme anzeigen, Mischformen konnte ich nicht realisieren, was bei Excel problemlos möglich ist und bei mehreren Auswertungsreihen die Übersicht erleichtert. Der "Writer" hingegen scheint stabiler beim Aufbau von größeren Dokumenten - im Vgl. zu Word - zu agieren. Die Formatierung des Textes geht nicht "plötzlich" verloren und der PDF-Export ist ein großer Pluspunkt in der Web-Ära im Vgl. zum Office-Paket von MS. OpenOffice 2 ist daher - aus meiner Sicht - (noch) keine Vollwertige Alternative zu MS Office. Für den gelegentlichen Gebrauch ist das Paket sicherlich brauchbar, im Büroalltag zählt hingegen die Effizienz der eigenen Arbeit. Die o.g. Mängeln zeugen davon, dass man keine Arbeits-Effizienz-Vergleiche der beiden Softwarepakete miteinander durchgeführt hat. OpenOffice 2 ist daher ein weiteres Office-Paket auf dem Markt, aber nicht DIE Lösung der Büroalltagsprobleme. zum Beitrag


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