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Software Infrastruktur

Linux statt Windows

Zehn Gründe für den Umstieg

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Linux ist reif, Linux ist sicher, Linux ist flexibel, Linux ist stabil, Linux ist komplett. Es gibt keinen Grund, den Umstieg von Windows auf das offene Betriebssystem hinauszuzögern.

Die meisten Anwender nutzen nach wie vor Windows-Betriebssysteme, sei es Windows XP oder Windows Vista. Demnächst kommt mit Windows 7 die nächste Betriebssystem-Generation von Microsoft auf den Markt, die in ersten Tests durchaus überzeugen konnte.

Nahezu jeder, der sich ein wenig mit dem PC- und IT-Themen beschäftigt, hat aber auch von Linux gehört. Dennoch hält sich die Zahl der wechselwilligen Kunden in Grenzen. Die Web-Site PCs Place listet zehn Gründe für einen Umstieg auf.

1. Kostenlos: Linux ist ein Open-Source-Projekt. Das Betriebssystem kostet nichts. Alles, was Interessenten benötigen, ist eine betriebsbereite Internet-Verbindung, um die ISO-Datei aus dem Web zu laden und eine CD zu brennen. Die Kosten für Windows sind häufig im Kaufpreis der Geräte versteckt. Offen zu Tage treten sie, wenn Desktops, Notebooks und Netbooks wahlweise mit Linux oder Windows ausgeliefert werden.

2. Die Distributionen sind komplett: Alle halbwegs ordentlichen Linux-Varianten integrieren die wichtigsten Funktionen. In der Regel enthalten sie Office-Applikationen, pdf-Reader, Web-Servers, Compiler usw. Sämtliche Applikationen und Tools sind ebenfalls frei verfügbar. Ubuntu nutzt beispielsweise OpenOffice als perfekte MS-Office-Alternative.

3. Virus, Spyware, Adware - weniger problematisch: Lästige Viren und Würmer infizieren Linux-basierenden Systeme nicht so häufig wie Windows-Rechner.

4. Geringe Hardwareanforderungen: Windows XP und Windows Vista mit ein oder zwei GB Arbeitsspeicher zu betreiben, ist eine Herausforderung. Ubuntu Linux läuft ohne Probleme in einer solchen Hardware-Umgebung. Zudem gibt es spezielle Linux-Ausführungen, die sich mit wenigen Hardware-Ressourcen bescheiden und damit gut für alte Rechner geeignet sind (siehe Bilderstrecke "Linux für besondere Herausforderungen").

5. Stabil: Linux ist deutlich stabiler als Windows-Betriebssysteme. Das ist auch der Grund, warum die meisten Web-Server das quelloffene Betriebssystem nutzen. Vergessen Sie den blue screen of death (BSOD).

(5 Beiträge), 
Kommentieren
fetz
lustiger artikel, wannwird's ernst? zum Beitrag

Andi B.
....außerdem, wird unter Linux mit einer ganz anderen Rechtestruktur als unter M$ gearbeitet. Ein Virus oder Trojaner muss sich erst einmal die Rechte beschaffen um das System abändern zu können. Ein guter Systemadmin (root) wird immer die Pakete überprüfen bevor er die in das System einspielt. zum Beitrag

Briefings
punkt 3 kann ich nicht unterstützen, es gibt auch viren für linux und macs, diese sind zwar weitaus seltener da es nicht so viele linux user gibt, aber es gibt welche. es ist aber möglich einen virus scanner bei linux zu installieren, bei manchen distris werden diese sogar automatisch installiert. Das stimmt so nicht - meines Wissens gibt es keine Viren für Linux, der Artikel ist also korrekt. (Wenn ja, wäre es schön, wenn Sie Virennamen und Belege liefern könnten.) Die einzigen "Linux"-Viren, die bis jetzt bekannt sind, sind Windowsviren, die durch die Laufzeitumgebung Wine (die es ermöglicht, Windowsprogramme unter Linux auszuführen) ausgeführt werden - und die dann nur innerhalb von Wine "Unheil" anrichten können. (Da ihnen für Aktionen außerhalb von Wine die Rechte fehlen - und sie natürlich ohnehin nur auf Windowssysteme ausgerichtet sind, in Linux also nicht laufen würden.) Die Antivirenprogramme für Linux (wie ClamAV) suchen nur nach WINDOWS-Viren, die z.B. bei der Weiterleitung ÜBER ein Linuxsystem auf dem Empfängercomputer (Windows) Schaden anrichten könnten. zum Beitrag

Monschu
punkt 3 kann ich nicht unterstützen, es gibt auch viren für linux und macs, diese sind zwar weitaus seltener da es nicht so viele linux user gibt, aber es gibt welche. es ist aber möglich einen virus scanner bei linux zu installieren, bei manchen distris werden diese sogar automatisch installiert. zum Beitrag

clochy
Es wird tatsächlich behauptet, es sind keine Antivirenprogramme notwendig. Hahaha.... zum Beitrag


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