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Software Infrastruktur

Novell gegen Red Hat

Wer hat den besseren Linux-Server?

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von Markus Franz (freier Autor für IT-Infrastruktur und Geschäftsführer der Sugoma KG in Jena)

Spitzenprodukte bei Red Hat teurer

Schaut man nur auf die Preise, ist Novell beim Desktop unterm Strich etwas günstiger: Hier schlagen die zahlreichen Optionen von Red Hat auch finanziell zu Buche. Auf dem Server sieht das Bild ähnlich aus: Zwar ist Red Hat in der Basisvariante billiger, verlangt beim Spitzenprodukt aber gegenüber der Suse-Konkurrenz deutlich mehr. Für den Vergleich mit anderen Betriebssystemen oder Plattformen müssen IT-Verantwortliche aber auch die integrierten Applikations-Server, Datenbanken und Management-Tools berücksichtigen, damit die Gesamtkosten nicht aus dem Ruder laufen. Wer sich für Red Hat entscheidet, sollte sich in jedem Fall CentOS ansehen. Dabei handelt es sich um einen komplett kostenfreien Klon des aktuellen Red Hat Enterprise Linux. Besonders in den Vereinigten Staaten nutzen viele Hosting-Provider diese günstige Alternative, die gewohnt sichere Lebenszyklen für Linux bietet.

Breite Hardwareunterstützung

Die Hardware kann auch beim Suse Desktop einfach mit Yast2 eingerichtet werden.
Die Hardware kann auch beim Suse Desktop einfach mit Yast2 eingerichtet werden.
Die Hardware kann auch beim Suse Desktop einfach mit Yast2 eingerichtet werden.

Der Suse Linux Enterprise Server 10 mit Service Pack 2 unterstützt die Prozessorplattformen x86, AMD64 und Intel64 sowie Intel Itanium 2 oder neuere Modelle. Außerdem läuft die Distribution auf IBM System i, z und p - und damit auf den wichtigsten Plattformen für anspruchsvolle Kunden. Für die Installation sollten mindestens 512 MB Arbeitsspeicher frei sein - dann hat man die Wahl zwischen einem Setup über SSH oder einer grafischen VNC-Ferninstallation. Für den Betrieb von virtuellen Maschinen sorgt der Hypervisor Xen, sofern 256 MB für jede virtuelle Instanz verfügbar sind. Der Suse Linux Enterprise Desktop 10 mit SP2 steht nur für x86, AMD64 und Intel64 zur Verfügung. PowerPC oder andere Plattformen unterstützt die aktuelle Version nicht mehr, wohl aber der freie Ableger OpenSUSE. Mit einem schnellen Prozessor und ebenfalls nicht unter 512 MB Arbeitsspeicher gelingt die Installation ohne Probleme.

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