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Software Infrastruktur

Grundlage für Novell Enterprise Linux

OpenSUSE Linux 11.0 mit KDE 4 im Kurztest

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von Markus Franz (freier Autor für IT-Infrastruktur und Geschäftsführer der Sugoma KG in Jena)
Das neue Major Release der Linux-Distribution OpenSUSE bringt eine Reihe von Verbesserungen für professionelle und private Nutzer. Die COMPUTERWOCHE hat die neue Distribution angetestet.

Viele Anwender und Fans haben sehnsüchtig auf OpenSUSE 11.0 gewartet - und es hat sich gelohnt. Die Linux-Distribution ist auf eine randvolle DVD angewachsen. Mit 4,4 GB kommen vier Desktops und zahlreiche Änderungen auf die Festplatte. Trotz immer größerer Konkurrenz durch Ubuntu gehört OpenSUSE immer noch zu den beliebtesten Distributionen weltweit. Zwar richtet sich OpenSUSE vor allem an Heimanwender mit professionellen Ambitionen. Doch das Paket dient zugleich als Grundlage für Novell Enterprise Linux auf dem Server und dem Desktop.

Die Installation: Neuer Look, neuer Prozess

Zum ersten Mal steht OpenSUSE in zwei Versionen bereit: Einerseits gibt es eine Live-CD mit den Desktops Gnome oder KDE, wie man es von Ubuntu kennt. Über dieses Medium lässt sich das Betriebssystem auch installieren. Die wesentliche größere Variante bildet die Installations-DVD, die mehr Software mitbringt. Jeder kann OpenSUSE kostenlos für 32-Bit, 64-Bit- oder PowerPC-Systeme herunterladen. Gleichzeitig gibt es wie gewohnt auch eine Boxed-Edition von Novell, die neben der DVD auch noch Handbücher und Support enthält. Für Einsteiger ist das sicher das bessere Angebot.

Eines fällt bei der Installation sofort auf: Die Oberfläche des Assistenten, der OpenSUSE auf dem Rechner einrichtet, wurde komplett neu gestaltet. Sie ist zwar immer noch ähnlich aufgeteilt wie in der Vorgängerversion, glänzt aber durch ein deutlich eleganteres Design. Nicht nur die Oberfläche wurde überarbeitet, sondern der gesamte Installationsprozess optimiert: Es gibt zahlreiche Änderungen unter der Haube, mit denen Novell die Bedienung für jeden Anwender vereinfachen möchte.

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