CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Software Infrastruktur

Zehn Runden mit harten Bandagen ohne Rücksicht auf Verluste

Das Duell: Warum Windows XP seinen Nachfolger Vista locker in die Tasche steckt

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken

Runde 3: Zuverlässigkeit

Das kürzlich veröffentlichte Service Pack 1 für Vista bringt nicht viele gute Neuerungen mit.
Das kürzlich veröffentlichte Service Pack 1 für Vista bringt nicht viele gute Neuerungen mit.
Das kürzlich veröffentlichte Service Pack 1 für Vista bringt nicht viele gute Neuerungen mit.

Unter der glänzenden neuen Aero-Oberfläche von Windows Vista werkeln eine ganze Reihe neuer Features, die wenig Beachtung finden. So wurde das Speicher-Management verbessert, das Power-Management gar komplett neu aufgesetzt. Die Priorität, mit der einzelne Prozesse gestartet werden, kann nun vordefiniert werden. Der Nutzer kann Anwendungen auch zwischenzeitlich stoppen, ohne sie ganz abzubrechen. Das ist besonders für den Boot-Vorgang von Vorteil: Die Unmengen an voreingestellten Prozessen, die Vista beim Starten in den Speicher lädt, würden das System ohne Not verlangsamen, wenn der Anwender nicht einzelne Vorgänge manuell abschalten könnte. Auch die Stabilität des gesamten Systems würde leiden. Spätestens seit Veröffentlichung des Service Pack 2 vor fast vier Jahren ist aber auch Windows XP auf der stabilen Seite angekommen und spuckt so gut wie keine Bluescreens mehr aus. Das XP-Service Pack 3 soll den Vista-Vorgänger bald noch zuverlässiger machen. Da fällt es schwer, schlagkräftige Argumente pro Vista zu finden. In der Theorie bringt Microsofts jüngster Spross zwar die stabilere Systemarchitektur mit, in der Praxis befinden sich XP und Vista aber mittlerweile auf dem gleichen Niveau. Einen Grund zum Wechsel gibt es deshalb nicht wirklich.

(4 Beiträge), 
Kommentieren
Nobleman
Hallo, Als gelungen würde ich diesen Artikel nicht unbedingt bezeichenen... in der Tat schwankt er in meinen Augen irgendwo zwischen "nicht hilfreich" und "schlecht recherchiert". Ich selbst nutze Vista seit einem Jahr probehalber als 2. System und seit knapp 1 Monat als einziges OS. Meinem Vorredner kann ich in einem Punkt nur zustimmen, als XP noch frisch war, waren die Reden erschreckend ähnlich... und heute preisen alle XP als das Über-OS, das beste aller Zeiten! Man hätte meinen können, dass zumindest in der IT nicht alle schon VOR dem Wechsel schreien, "Früher als ich noch jung war, war alles besser...". Vista ist ein noch jungs OS und mit zunehmender Komplexität rückt ein gewisser Teil der "Fertigstellung" einer Anwendung in den operativen, "final" Status, was man davon hält ist jedem selbst überlassen, jedoch kann man diesen Phänomen nicht von der Hand weisen, war bei XP aber damals schon nicht anders. Der, vom Sinn, meist genutzt Satz des Artikels: "...konnte auch Windows XP mit einigen Zusatzprogrammen bereits lösen." Würde man XP mit allen im Artikel beschriebenen Zusatzprogrammen aufziehen hätte man nicht nur ein verkapptes Vista mit vermutlich 15GB, man käme wohl auch auf Boot-Zeiten von 5-10 min. Desweiteren geht es um die OS und nicht um die Gadgets. * Sicherheit Die Sicherheit ist zu großen Stücken von der verwendeten Security-Software und ggf. vorgeschaltete Sicherheitsmechanismen abhängig und nicht ausschließlich vom OS. UAC - ist in seiner Urform sicherlich nervig, hat sich mit dem SP1 aber verbessert und meldet sich nun in erträglichem Maße. * Zuverlässigkeit "... in der Praxis befinden sich XP und Vista aber mittlerweile auf dem gleichen Niveau." - XP ist ein "fertiges" System das Ende des Jahres 01 veröffentlich wurde. Vista mit seinem Release Ende 06, bez Anfang 07 ist noch wesentlich jünger und entwickelt sich noch schneller und länger. Damit wird absehbar wann Vista XP davon zieht. *Benutzerfreundlichkeit Zunächst ist auf dem Screenshot nicht das Klassische sondern das "moderne" XP Startmenü zu sehen, desweitern lässt sich das bei Vista ebenso kinderleicht umstellen wie schon bei XP. *Performance Da die System immer leistungsstärker werden, nichtnur die von HardcoreGamern sondern auch normale Office Systeme ist der Performancebedarf kein Problem, wer ein neues System bekommt kann dazu auch Vista nehmen, die meisten neuen System vertragen dies problemlos. *Hardware-Kompatibilität Ist zu einem Gros von den Hardware-Herstellern abhängig. Diese legen Vista-Treiber nach und somit wird die Unterstützung selber Schritt für Schritt besser. Die Hardware Erkennung, Treibersuche lokal aber auch über das Internet hat sich im Vergleich zu XP markant verbessert. ... Hätte man ruhig erwähnen drüfen. *Drittanbieter "...und die bei Apple MacOS abgekupferten..." Liegt da der Hund begraben? Wurde dieser Artikel vielleicht auf einem Apple geschrieben, dessen besitzt neidisch auf die Kombination aus Massenverträglichkeit von Windows und die dem netten Design von Vista ist? :rolleyes: * Zukunftssicherheit "Die beste Lebensversicherung ist das baldige Release von Windows 7, das in 18 bis 24 Monaten anstehen könnte. Niemals zuvor gab es eine bessere Gelegenheit, einen Upgrade-Zyklus auszulassen, als jetzt." Wow,... Respekt, da lehnt sich jemand bis zu den Zehenspitzen aus dem Fenster. Man empfielt auf ein Programm zu warten von dem ausser einem Nummer und einem ungefähren Zeitpunkt für den der Release angepeilt ist noch nicht wirklich bekannt ist? Mutig. Und wenn es nun ein 2. Vista wird? Dann warten wir halt nochmal, oder dann doch auf Vista? Oder das neue OS? Naja, was interessiert uns dann unser Geschwätz von vor 2 Jahren... MfG, Nobleman zum Beitrag

T-desillusioniert
Also, irgendwie habe ich diese Artikel alle schon einmal gelesen. ALS XP erschienen war, haben mir alle Zeitschriften erklärt, dass es keinen Grund gäbe von NT weg zu gehen und dass XP eine Rohrkrepierer wäre, den niemand bräuchte. Als dann das das SP2 für XP anstand, da hat wieder jeder gewarnt. Jetzt wiederholt sich die Geschichte bei VISTA (und SP1). Also mal ganz nüchtern: 1. Solange man ein Betriebssystem auf seinem Rechner hat, was alle eigenen Ansprüche erfüllt und stabil genug ist, gibt es grundsätzlich - für mich - überhaupt keinen Grund das Betriebssystem zu wechseln. Wenn man es dennoch tut, handelt man sich zwangsläufig Probleme ein (und das ohne jeden Grund -außer Befriedigung eines Spieltriebes vielleicht)! 2. Wenn man aber einen neuen Rechner kauft, dann sieht das Ganze anders aus: a) Entweder es ist kein Betriebssystem bei, dann muss ich ganz nüchtern abwägen: Was will ich tun und was benötige ich dazu? Habe ich Geräte die ich am PC weiternutzen will/muss und für welches BS habe bzw. bekomme ich Treiber? Das Gleiche gilt für die Kompatibilität von Software, die ich nutzen will. b) Wenn ein Betriebssytem dabei ist, so kann man bei einem seriösen Anbieter davon ausgehen, dass Hardware und Betriebssystem gut aufeinander abgestimmt sind. Ich prüfe dann, ob es Software oder Hardware gibt, die mit dem neuen Gerät inkompatibel ist und bewerte das Ergebnis. Danach entscheide ich mich ob ich das Komplettangebot annehme oder nicht. Im Gegensatz zum XP (damals) steht VISTA eben (heute) nicht in dem Ruf instabiler als sein Vorgänger (damals NT, heute XPSP2) zu sein. Also gibt es nach meiner Meinung noch viel weniger als damals einen Grund vor VISTA grundsätzlich und überhaupt zu warnen! Meine Entscheidung: Ich wollte einen neuen PC, mit dem ich qualifizierten HDV-Videoschnitt betreiben wollte. Das stellt für einen Privatanwender schon ziemlich hohe Anforderungen an Kompatibilität und Systemstabilität. Weil ich da mit dem alten Rechner (übrigens unter XP) einige Huddelei hatte (Instabilität, was ich aber bis dato auf die Schnittsoftware schob), habe ich mich beraten lassen und den PC von einem Spezialisten bauen lassen. Zu meiner Überraschung hat der mir VISTA empfohlen. Da ich wieder einmal auf das ganze Geschrei in der Presse hörte, hatte ich starke Vorbehalte gegen VISTA. Er aber garantierte mir, dass alles sehr stabil funktionieren werde und so willigte ich (hauptsächlich mit dem Argument, dass die 8 GB Hauptspeicher nur unter VISTA64 zu verwalten wären) unter der Bedingung ein, dass parallel auf dem Rechner das ganze System auch unter XP aufgestzt werden würde (zur Sicherheit). Was soll ich sagen: Ich bin mit meinem Vista-Rechner rundum zufrieden. Der Videoschnitt läuft unter VISTA64 erlebbar performanter als unter XP. Der Rechner ist unter Vista64 der stabilste PC den ich je hatte (nun gut, der Rechner kennt auch an keiner Stelle einen Ressourcenmangel: QuadCore-CPU und 2TB HD, dav. 1TB im RAID-0-Betrieb). Die XP-Partition habe ich jetzt zu meiner Büroarbeitsumgebung gemacht (und läuft gleichfalls sehr stabil). So hat das Ganze dann doch noch einen Sinn. Fazit: Keine Angst vor Vista! Es gibt wohl kaum einen Grund auf einem stabil laufenden PC von XP auf Vista zu migrieren - aber vor Vista warnen, das muss man keinesfalls. Und es kann durchaus gute Gründe geben, sich ausdrücklich für Vista (und gegen XP) zu entscheiden. Kauft Euch einen gut dimensionierten, modernen Rechner, dann habt ihr auch viel Spass an Vista, was nach meiner Meinung ganz klar die bessere Oberfläche und das bessere Bedienkonzept hat! Ach ja: Wie ehrlich und sinnvoll ist es denn, dem Anwender 2008 zu raten 'Nimm XP und warte auf Windows7'? Ganz ehrlich, da werden doch auch wieder dieselben Artikel, diesmal mit der Headline "Warum Windows VISTA seinen Nachfolger Windows7 locker in die Tasche steckt!" erscheinen! ;-) zum Beitrag

lival
Ich denke, Vista wird sich nicht unbedingt durchsetzen, da es immer noch viel zu viele Probleme macht. XP ist stabil, XP macht keine Mätzchen beziehungsweise deutlich weniger und Vista ist einfach nur nett anzusehen. Auch nach über einem Jahr gibt es noch immer zu viele Probleme mit Vista, als dass es besser werden könnte als XP. Und wenn jetzt schon der Nachfolger gehandelt wird, dann kann man sich sicher sein, dass Vista XP nimmer einholen wird. zum Beitrag

matthiku
Zitat: "Vista (...) als bunte Sandkasten-Spielerei, die nur Heimanwender hinter dem Ofen hervorlocken konnte" - aber auch nur, weil man als Privatanwender, der einen neuen Laptop oder Desktop kauft, keine andere Wahl (mehr) hat (abgesehen von z.B. Dell's Linux PCs oder Eigenbauten). Wieviele Anwender von Alt-PCs sind denn aus Ueberzeugung auf Vista umgestiegen? Leider gibt es dazu ja praktisch keine Zahlen von Microsoft. zum Beitrag


Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

TOP 100 2011
Die Top 100 ITK-Unternehmen 2011 (Foto: Jan Will, Fotolia.de) Die Top 100 ITK-Unternehmen 2011 Die Top-100-Publikation, die inzwischen zum achten Mal erscheint, hat traditionell eine etwas gewagtere Anmutung.
weiter
Tektonische Verschiebungen treffen den Endgerätemarkt Tektonische Verschiebungen treffen den Endgerätemarkt Dem PC-Geschäft stehen turbulente Zeiten bevor. Mit der Tablet-Klasse kommen neue Hersteller ins Spiel und bringen den Markt zum Beben.
weiter
SAP und Co. entdecken ihre soziale Seite SAP und Co. entdecken ihre soziale Seite Der Großstadtdschungel findet seine virtuelle Fortsetzung im Social Web. Für die Softwarebranche entsteht dort die Chance, einen Schatz von ungeahnter ...
weiter
Die 25 größten Systemhäuser (Foto: Wikipedia, A. Praefcke) Die 25 größten Systemhäuser Der Wirtschaftsaufschwung lässt die Systemhauslandschaft erblühen. 2010 gab es unter den Top-25-Systemhäusern keine Insolvenz oder Übernahme.
weiter
Die Grenzen werden neu gezogen Die Grenzen werden neu gezogen Wo Anwender sich heute sicher fühlen, erwachsen ihnen morgen neue Bedrohungen. Kein IT-Marktsegment ist so stark in Bewegung wie die Security-Branche. ...
weiter
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps