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Die beste Desktop-Umgebung für Linux?

Linux-Desktop KDE 4.0.0 im Härtetest

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von Jürgen Donauer
Schneller, funktionsreicher und schöner als die Vorgänger soll die Benutzeroberoberfläche KDE 4.0.0 für Linux und Unix sein. Ein ausführlicher Test offenbart indes noch Schwächen des Open-Source-Desktops.

Im Vorfeld der Freigabe von KDE 4.0.0 sparte die Open-Source-Gemeinde nicht mit Kritik. Dies sei keine finale Version, schallte es aus der Community. Andere würden so etwas nicht einmal als Release-Kandidaten veröffentlichen, hieß es. John Riddel vom Kubuntu-Team brachte es wohl am ehesten auf den Punkt. KDE 4 sei der Beginn von etwas Außergewöhnlichem. Der neue Desktop- Manager sei zwar nicht fertig für „Prime Time“, dennoch seien die Entwickler auf dem richtigen Weg. KDE 4 bietet so viele neue Funktionen, dass sich diese in einem Artikel gar nicht unterbringen lassen. TecChannel versuchte daher, die auffälligsten zu erwähnen.

Ohne Risiko: Dank Live-CDs lässt sich KDE 4 in Ruhe begutachten, ohne diesen installieren zu müssen.
Ohne Risiko: Dank Live-CDs lässt sich KDE 4 in Ruhe begutachten, ohne diesen installieren zu müssen.
Ohne Risiko: Dank Live-CDs lässt sich KDE 4 in Ruhe begutachten, ohne diesen installieren zu müssen.

Für den TecChannel-Test nutzen wir die fertigen Live-Distributionen KDE-Four-Live, die auf openSUSE basiert, und auf Kubuntu 7.10 mit KDE 4. Beide Distributionen bieten die Option einer Installation.

Allgemeines und erster Eindruck

Während des Startvorgangs fällt bereits auf, dass KDE 4 sehr viel Wert auf Äußeres legt. Das Ganze ist wesentlich aufwendiger und hübscher gestaltet als der Vorgänger 3.x. Mit einem eleganten Schwarz startet der eigentliche Windows-Manager.

Elegant: Der neue Startbildschirm von KDE 4 hat etwas Edles.
Elegant: Der neue Startbildschirm von KDE 4 hat etwas Edles.
Elegant: Der neue Startbildschirm von KDE 4 hat etwas Edles.

Was als Nächstes ins Auge fällt ist das neu gestaltete Menu-System „Kickoff“. Dieses unterteilt sich in die fünf Kategorien „Favorites“, „Applications“, „Computer“, „Recently Used“ und „Leave“. Fahren Sie mit der Maus über eines der Symbole, erscheinen die Unter-Menus. Klickt man auf ein Unter-Menu, öffnet sich nicht wie in gewohnter Manier ein weiterer Zweig; stattdessen gelangt man in einen separaten Bereich. In diesem kann man entweder ein Areal zurückgehen oder sich weiter durchklicken. Die Bedienung ist anfangs etwas ungewöhnlich, allerdings durchaus innovativ.

Anstoß: An das neue KDE-Menu hat man sich schnell gewöhnt.
Anstoß: An das neue KDE-Menu hat man sich schnell gewöhnt.
Anstoß: An das neue KDE-Menu hat man sich schnell gewöhnt.

Gibt man ein Wort in die Suchleiste ganz oben ein, sucht KDE 4 in der Applikationsliste nach dem entsprechenden Begriff. Ist dieser nicht vorhanden, bietet der Desktop-Manager zumindest die Option, im Internet suchen zu lassen.

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